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Rossmann legt um fast ein Zehntel zu

Drogeriemarktkette Rossmann legt um fast ein Zehntel zu

Die Drogeriemarktkette Rossmann hat im vergangenen Jahr ein höheres Wachstumstempo erreicht als ursprünglich angenommen. Der Umsatz stieg um 9,4 Prozent auf rund 7,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag in Burgwedel bei Hannover mitteilte.

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Quelle: dpa

Hannover. Ein rasant wachsendes Auslandsgeschäft hat dem Rossmann-Konzern 2015 ein Umsatzplus von 9,4 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro beschert. Damit konnte der Burgwedeler Drogeriediscounter seine Prognosen noch übertreffen. Vor allem das seit Jahren aufstrebende Geschäft in Polen trieb die Erlöse an. Die insgesamt fünf Auslandstöchter legten um 14,1 Prozent zu. Auf dem Heimatmarkt lag das Wachstum mit 7,7 Prozent allerdings zum zweiten Mal in Folge unter dem des Vorjahres. Zudem hinkt Rossmann in Deutschland Marktführer DM hinterher, der hier zuletzt um 10 Prozent zulegen konnte.

Bei der für den Handel entscheidenden Erfolgsgröße, dem Umsatz auf vergleichbarer Fläche, liege man mit einem Zuwachs zwischen 3,5 und 4 Prozent aber gleichauf mit der Konkurrenz, hieß es in Burgwedel. Gleichwohl hat Rossmann eine Modernisierungsoffensive in seinen Filialen angestoßen, um DM bei Kundenzufriedenheit und Sympathie einholen zu können. Das auf mehrere Jahre angelegte Projekt treibt die Investitionskosten allein für 2016 auf den Rekordwert von 200 Millionen Euro.

Die Zahl der Neueröffnungen wird dagegen mit konzernweit 260 in diesem Jahr deutlich kleiner ausfallen als 2015. Unterm Strich ist der Zuwachs bei den Läden ohnehin geringer, weil dem auch Schließungen gegenüberstehen. So blieb von den 340 Eröffnungen 2015 am Ende ein Filialplus von 213 auf 3466. Die Zahl der Mitarbeiter dürfte in diesem Jahr erstmals die Marke von 50 000 überschreiten. Derzeit zählt Niedersachsens größter Familienkonzern 47 400 Beschäftigte, das sind 3700 mehr als im Vorjahr.

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