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Haftstrafen für vier Ex-Bank-Chefs

Sal. Oppenheim-Prozess Haftstrafen für vier Ex-Bank-Chefs

Im Strafprozess gegen die frühere Führung des Bankhauses Sal. Oppenheim sind alle vier angeklagten Ex-Chefs zu Freiheitsstrafen verurteilt worden. Sie hätten Untreue zulasten der Bank begangen, entschied das Kölner Landgericht am Donnerstag nach mehr als zwei Jahren Verhandlungsdauer.

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Im Strafprozess gegen die frühere Führung von Sal. Oppenheim sind vier Ex-Chefs der Bank zu Haftstrafen verurteilt worden.

Kön. Im Kölner Untreueprozess gegen vier Ex-Gesellschafter der Privatbank Sal. Oppenheim hat das Kölner Landgericht Haftstrafen zwischen einem Jahr und elf Monaten und zwei Jahren und zehn Monaten verhängt. Die Strafkammer verurteilte am Donnerstag den Angeklagten Matthias Graf von Krockow zu zwei Jahren auf Bewährung und Christopher Freiherr von Oppenheim zu einem Jahr und elf Monaten auf Bewährung. Der Angeklagte Friedrich Carl Janssen erhielt eine Haftstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten. Dieter Pfundt bekam zwei Jahre auf Bewährung.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich die Angeklagten der Untreue zu Lasten von Sal. Oppenheim schuldig gemacht haben. Den in dem Kölner Prozess ebenfalls angeklagten Immobilienmanager Josef Esch erhielt eine Geldstrafe von 495.000 Euro wegen fahrlässigen unerlaubten Betreibens von Bankgeschäften.

Der 2013 begonnene Prozess um den Niedergang der traditionsreichen Privatbank Sal. Oppenheim galt als eines der größten Wirtschaftsstrafverfahren der vergangenen Jahre. Sal. Oppenheim war 2009 in der Finanzkrise und im Zuge der Pleite des Handelskonzerns Arcandor in Schieflage geraten und gehört seit März 2010 zur Deutschen Bank. In dem Kölner Verfahren ging es um ein Immobiliengeschäft in Frankfurt am Main und Kredite für Arcandor, durch die der Bank hohe Millionenschäden entstanden sein sollen.

rtr

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