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Schadstoffe in Baby-Milchpulver nachgewiesen

Stiftung Warentest Schadstoffe in Baby-Milchpulver nachgewiesen

Die Stiftung Warentest hat 15 Milchpulver für Babys getestet - in knapp der Hälfte wurden vermeidbare Schadstoffe nachgewiesen. Sie überschreiten zwar keine Höchstwerte, sind aber möglicherweise krebserregend.

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Bei 7 von 15 getesteten Milchpulvern, fanden die Warentester Schadstoffe.

Quelle: dpa

Berlin. Bei kaum einem anderen Produkt achten Verbraucher so sehr auf die Qualität, wie bei Babynahrung. Schließlich soll der Nachwuchs gesund heranwachsen. Doch die Stiftung Warentest hat nun herausgefunden: Selbst die Anfangsmilch für Säuglinge ist schon mit Schadstoffen belastet. Bei 7 von 15 getesteten Pulvern fanden die Warentester Schadstoffe, heißt es in der Zeitschrift "test" (Ausgabe 7/2016). Insgesamt bekamen 8 Produkte die Note "gut", 6 ein "befriedigend", und 1 Milchpulver fiel mit "mangelhaft" durch.

"Milasan Pre" ist Testsieger

An der Zusammensetzung der Fertigmilchprodukte hatten die Tester nichts auszusetzen, sie erfüllte die Vorschriften. Auch krankmachende Keime fanden die Prüfer nicht. Als Sieger ging "Milasan Pre" aus dem Test - allerdings hat der Hersteller erst kürzlich die Zusammensetzung geändert. Gut schnitten auch "Beba Pro Pre" sowie "Aptamil Anfangsmilch Pre" ab.

Als mangelhaft wurde das Produkt einer Drogeriekette bewertet, weil es im Test eine bedenkliche Menge an Glycidyl-Estern aufwies. Daraus wird bei der Verdauung das wahrscheinlich krebserregende Glycidol. Eine gesetzliche Höchstgrenze gibt es für Glycidyl-Ester noch nicht. Trotzdem seien solche Mengen vermeidbar, urteilten die Warentester.

Schadstoffe sind vermeidbar

In zwei weiteren Produkten fanden sich vermeidbare Mengen an 3-MCPD-Estern, die sich ebenfalls beim Verdauen in eine möglicherweise krebserregende Substanz verwandeln können. Das Bundesinstitut für Risikobewertung schätzt das Krebsrisiko durch 3-MCPD-Ester aber geringer ein als durch Glycidyl-Ester. Deshalb reichte es im Testurteil noch für das Urteil "befriedigend".

In zwei anderen Produkten wurde Chlorat gefunden. Es kann etwa über Desinfektionsmittel, die Molkereien verwenden, ins Produkt kommen und die Jodaufnahme in der Schilddrüse hemmen. Der gesetzlich vorgegebene Höchstgehalt wurde aber nicht überschritten, deshalb gab es auch hier noch ein "befriedigend".

Leidet ein Elternteil unter einer Allergie, empfiehlt sich für Babys HA-Milch. HA steht für hypoallergen. Die enthaltenen Eiweiße sind bei diesen Produkten aufgespalten, was Allergien vorbeugen soll. Stiftung Warentest hat vier Produkte geprüft: "Beba HA Pre" und "Bebivita Pre HA" schnitten hier am besten ab. In einem Produkt fanden die Tester Chlorat, in einem anderen wiederum 3-MCPD-Ester. Beide bekamen aber noch die Note "befriedigend".

dpa/RND/mat

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