Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Siemens baut in Deutschland fast 3000 Stellen ab
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Siemens baut in Deutschland fast 3000 Stellen ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:11 11.05.2017
Siemens-Chef Kaeser treibt den Wandel zum digitalen Unternehmen mit weiteren Stellenstreichungen voran. Quelle: dpa
Anzeige
München

Der Elektrokonzern Siemens treibt seine Neuausrichtung mit einem weiterem Arbeitsplatzabbau voran. Deutschlandweit sollen in den kommenden Jahren insgesamt rund 2700 Jobs gestrichen, ver- oder ausgelagert werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit. Besonders betroffen sind die interne Unternehmens-IT, wo es alleine um 1350 Jobs geht, sowie die digitale Fabrik und die Zugsparte, aber auch die Ausbildung des Konzerns.

Siemens-Chef setzt auf Wandel zum digitalen Unternehmen

Mit den Maßnahmen, die sowohl Stellenabbau als auch die Ver- und Auslagerung von Jobs umfassen, reagiert das Unternehmen auf Probleme in einzelnen Geschäftsbereichen wie der Zugsparte. In anderen Sparten soll die Fertigung optimiert werden. Auch in der Ausbildung, die bisher auf 33 Standorte verteilt ist, kommt es zu Einschnitten.

Da die Maßnahmen für mehrere Sparten vorgesehen sind, verteilen sie sich auf zahlreiche Standorte. In der zur digitalen Fabrik gehörenden Sparte in Fürth sind rund 450 Jobs betroffen und in der Zugsparte in Krefeld weitere rund 300.

Siemens hatte erst in der vergangenen Woche gute Quartalszahlen vorgelegt, die besser ausgefallen waren, als auch von vielen Analysten erwartet. Konzernchef Kaeser treibt den Wandel des Unternehmens in Richtung Digitalisierung und Industrie 4.0 seit einiger Zeit entschieden voran und hatte immer wieder angekündigt, auch auf Probleme in einzelnen Geschäftseinheiten frühzeitig zu reagieren. Siemens hat deutschlandweit insgesamt rund 114.000 Beschäftigte.

Von dpa/RND/zys

Taxiverbände laufen Sturm gegen Uber: Sie fordern, dass für Fahrer des US-Unternehmens gleiche Regeln gelten wie für sie. Vor dem Europäischen Gerichtshof wird darüber verhandelt – und dort deutet sich eine Schlappe für Uber an.

11.05.2017

Der frühere Topmanager Thomas Middelhoff steht erneut vor Gericht. Vor dem Essener Landgericht muss sich der 64-Jährige wegen Anstiftung zur Untreue verantworten. Erst vor zweieinhalb Jahren wurde Middelhoff an selber Stelle verurteilt – unter anderem wegen Untreue.

11.05.2017

Weniger neue User, dazu Verluste von zwei Milliarden Dollar: Nach Veröffentlichung der ersten Quartalszahlen bricht die Aktie der Foto-App Snapchat dramatisch ein. Mitgründer und Chef Evan Spiegel reagiert in einer Telefonkonferenz überraschend mit guter Laune.

11.05.2017
Anzeige