Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
So viel Euro-Falschgeld wie nie in Deutschland

50.500 falsche Euro-Banknoten So viel Euro-Falschgeld wie nie in Deutschland

Geldfälscher haben im ersten Halbjahr 2015 so viele Blüten in Deutschland in Umlauf gebracht wie noch nie seit der Euro-Einführung. Von Januar bis Juni zogen Banken, Handel und Polizei rund 50 500 falsche Euro-Banknoten aus dem Verkehr und damit doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum

Voriger Artikel
Google überrascht mit starken Quartalszahlen
Nächster Artikel
Brauer befürchten Rückgang beim Bierverkauf

Geldfälscher haben im ersten Halbjahr 2015 so viele Blüten in Deutschland in Umlauf gebracht wie noch nie seit der Euro-Einführung.

Quelle: Andrea Warnecke

Frankfurt am Main. Das entspricht 31 Prozent mehr als in der zweiten Hälfte 2014, wie die Bundesbank am Freitag in Frankfurt mitteilte.

„Das Falschgeldaufkommen bleibt in Deutschland trotz des Anstiegs auf einem niedrigen Niveau“, sagte der Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele: „Rein statistisch muss man 833 Jahre alt werden, um einmal im Leben mit Falschgeld in Berührung zu kommen.“

Weltweit entdeckten Experten in der ersten Jahreshälfte 454 000 Blüten, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag berichtete. Seit der Einführung des Euro ist das der zweithöchste Wert, entgegen der Entwicklung in Deutschland sank das Falschgeldaufkommen aber um 10,5 Prozent im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2014.

Allerdings: Im Vorjahreszeitraum gingen den Notenbanken nur 331 000 Blüten ins Netz. Doch die EZB betonte: „Gemessen an der steigenden Zahl echter Banknoten im Umlauf - mehr als 17 Milliarden in der ersten Jahreshälfte 2015 - ist der Anteil der Fälschungen nach wie vor sehr gering.“

Der durch Falschgeld entstandene Schaden in Deutschland, der vor allem die Einzelhändler oder Verbraucher trifft, lag bei 2,2 Millionen Euro. Wer eine Blüte in die Finger bekommt, muss diese bei der Bundesbank einreichen - anderenfalls macht er sich strafbar. Allerdings gibt es für Falschgeld keinen Ersatz.

Hierzulande sind fast die Hälfte aller gefälschten Noten Fünfziger (48,3 Prozent), knapp über 40 Prozent fielen auf 20-Euro-Scheine. Der Grund: Bei niedrigen Beträgen lohnt sich Fälschen nach Einschätzung der Experten nicht, die Scheine ab 100 Euro würden hingegen intensiver auf Echtheit geprüft.

Den Rekordwert in Deutschland führten die Währungshüter unter anderem auf wachsende Geschäfte im Internet zurück. Insbesondere chinesische Firmen vertreiben dort gefälschte Sicherheitsmerkmale wie Hologramme, auch fertige Blüten werden online gehandelt.

Mit der neuen Euro-Serie soll das Bargeld in Zukunft noch sicherer werden: Seit Mai 2013 bringen Europas Notenbanken schrittweise Euronoten mit zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen in Umlauf. Nach dem Fünfer und dem Zehner kommt zum 25. November der runderneuerte Zwanziger.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

CEWE STIFT.KGAA... 81,13 +2,83%
CONTINENTAL 169,69 +2,46%
DELTICOM 17,03 +4,50%
HANNO. RÜCK 101,30 +1,81%
SALZGITTER 31,30 +1,78%
SARTORIUS AG... 69,53 +1,13%
SYMRISE 54,76 -2,72%
TALANX AG NA... 30,51 +2,02%
TUI 12,46 +0,87%
VOLKSWAGEN VZ 121,58 +2,71%
DAX
Chart
DAX 10.712,50 +1,89%
TecDAX 1.703,50 +1,01%
EUR/USD 1,0763 +2,16%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 15,42 +4,68%
BMW ST 82,38 +3,36%
SIEMENS 109,01 +3,12%
LINDE 156,26 +0,02%
Henkel VZ 106,88 +0,28%
BEIERSDORF 75,82 +0,42%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 154,79%
Polar Capital Fund AF 102,15%
Stabilitas GOLD+RE AF 93,39%
Morgan Stanley Inv AF 91,64%
First State Invest AF 89,33%

mehr