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Flug-Vergleichsportale fallen im Test durch

Stiftung Warentest Flug-Vergleichsportale fallen im Test durch

Immer zum günstigsten Preis fliegen – das versprechen Online-Vergleichsportale wie Fluege.de, Check24 und Expedia. Dass das offenbar nicht stimmt, beweist jetzt ein Testurteil von Stiftung Warentest.

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Stiftung Warentst hat Flug-Vergleichsportale getestet.

Quelle: dpa

Hannover. Flugtickets sind nach Angaben der Stiftung Warentest bei vielen Vergleichsportalen im Internet teurer als bei der Fluggesellschaft selbst. Da die Airlines keine Provisionen zahlten, müssten die Portale mit Versicherungen und Gebühren "anderweitig Geld verdienen", heißt es in der August-Ausgabe der "test". Zudem biete keines der geprüften Flugportale eine "gängige und zumutbare unentgeltliche Zahlungsmöglichkeit". Auch die Stornierungsbedingungen seien schlechter, kritisierten die Tester.

Die Stiftung Warentest nahm zehn Buchungsportale unter die Lupe. Darunter befanden sich unter anderem die Vergleichsportale Opodo, Expedia und Check24. Auch Fluege.de war unter den getesteten Reiseportalen – der Firmengründer Thomas Wagner war vor knapp zwei Wochen mit einem Kleinflugzeug über Slowenien abgestürzt und dabei ums Leben gekommen. Zudem prüfte sie fünf Internetportale von Fluggesellschaften - von Airberlin, der Lufthansa, Easyjet, Eurowings und Ryanair.

Versteckte Kosten bei Vergleichsportalen

Als Beispiel für teure Zusatzgebühren nennt "test" die Buchung eines einfachen Flugs von Berlin nach Rom. Ein Vergleichsportal weise dafür einen Gesamtpreis von 47,49 Euro aus. Wer aber mit seiner Visa-Kreditkarte bezahlen wolle, müsse dafür 11,05 Euro plus eine Servicegebühr von 31,50 Euro zahlen. Unterm Strich koste der Flug damit 90,04 Euro und damit fast doppelt so viel wie ursprünglich angegeben.

Auch bei anderen Flugbuchungsportalen seien die Buchungen "oft umständlich und intransparent", erklärte die Stiftung Warentest. Einzig bei der Suche nach Flügen schnitten einige Vergleichsportale besser ab als die Buchungsseiten der Airlines. Die Stiftung Warentest rät deshalb, zunächst über Flugbuchungsportale nach Airlines und Preisen für die gewünschte Strecke zu suchen und dann direkt bei der Fluggesellschaft zu buchen. "Bei ihnen zu buchen ist einfacher, transparenter und oft billiger."

afp/RND/are

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