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Deutschland / Welt Stiftung Warentest empfiehlt Leitungswasser
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17:21 28.07.2016
Manche Menschen trinken Wasser direkt aus dem Hahn, andere schleppen Flaschen nach Hause. Um ihre Gesundheit muss sich keine der beiden Gruppen sorgen: Mit Mineral- und Leitungswasser ist laut Stiftung Warentest hierzulande Warentest in Ordnung. Quelle: Lukas Schulze/dpa
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Berlin

Mineralwasser ist nach Untersuchungen der Stiftung Warentest überbewertet. Es sei nicht besser als Leitungswasser und wesentlich teurer, erklärte die Stiftung nach Tests am Donnerstag in Berlin. So kostet ein Liter Leitungswasser rund einen halben Cent, das teuerste Mineralwasser im Test dagegen 70 Cent pro Liter. Die Ergebnisse der Studie finden sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift "test" und auf der Homepage der Stiftung (Preis: 2 Euro).

Untersucht wurden Trinkwasser aus 28 Städten und Gemeinden sowie 30 stille natürliche Mineralwässer. Vor allem Mineralstoffe im Mineralwasser seien ein Mythos, hieß es. Jedes zweite untersuchte stille Mineralwasser enthielt wenig Mineralstoffe, nur 8 der 30 Wässer konnten mehr Mineralstoffe als das mineralstoffreichste Trinkwasser im Test vorweisen.

In diesen 28 Orten wurde getestet

Leitungswasser sei das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland und habe eine gute Qualität. Alle Proben hätten der strengen Trinkwasserverordnung entsprochen. "Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein", sagte der Vorstand der Stiftung Warentest, Hubertus Primus.

Die Stiftung Warentest untersuchte das Wasser in diesen 28 Orten: Trappenkamp, Bad Doberan, Reinbek, Aumühle, Hamburg, Lüneburg, Löwenberger Land, Bruchhausen-Vilsen, Rinteln, Berlin, Bielefeld, Goslar, Stadt Hecklingen, Bad Liebenwerda, Duisburg, Köln, Schmalkalden, Rosbach vor der Höhe, Ebersburg, Frankfurt am Main, Gerolstein, Oberscheinfeld, Sersheim, Stuttgart, Vaihingen an der Enz, Bad Rippoldsau-Schapbach, München, Siegsdorf.

Wann Mineralwasser besser ist

Verunreinigungen oder Schadstoffe fanden die Experten kaum bis gar nicht. So lag der Nitratgehalt zum Beispiel bei allen Proben und Testkandidaten in allen Fällen unter dem gesetzlichen Grenzwert. Arzneimittelrückstände und andere Verunreinigungen im Leitungswasser gibt es den Angaben nach zwar – allerdings nicht in Konzentrationen, die dem Menschen gefährlich werden könnten.

Aufpassen müssen den Angaben nach höchstens Eltern von Säuglingen: Prinzipiell lässt sich Babynahrung zwar problemlos mit Wasser aus der Leitung zubereiten, so die Warentester. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann aber zu Flaschenwasser greifen, das laut Etikett für die Zubereitung von Babynahrung geeignet ist. Für solches Wasser gelten besonders strenge Vorschriften und Grenzwerte. Abkochen sollten Eltern es aber trotzdem.

epd/dpa/RND/wer

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