Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 8 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Streik bei Lufthansa abgesagt

MItteilung der Gewerkschaft Ufo Streik bei Lufthansa abgesagt

Lufthansa-Passagiere können vorerst aufatmen. Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo sagt ihren für diese Woche geplanten Streik ab. Der Tarifkonflikt ist damit allerdings noch nicht gelöst.

Voriger Artikel
In Athen beginnt Prozess um Schmiergeldzahlungen
Nächster Artikel
VW verspricht problemlose Umrüstung

Symbolbild

Quelle: dpa

Frankfurt/Main. Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat ihren für diese Woche geplanten Streik des Kabinenpersonals bei Lufthansa abgesagt. Das teilte Ufo am Mittwoch in Frankfurt nach einem Spitzengespräch mit dem Vorstand der Fluggesellschaft mit. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft zu einem Streik an diesem Donnerstag und Freitag aufgerufen.

Beide Seiten hielten am Ziel eines "Jobgipfels" fest, bei dem am 2. Dezember Vertreter des Konzerns sowie der drei Gewerkschaften Ufo, Verdi und Cockpit teilnehmen sollen. Dazu seien aber bis dahin noch weitere Verhandlungen über das konkrete Verfahren notwendig, so die Gewerkschaft. Bis zum Jobgipfel soll es keine weiteren Ausstände des Kabinenpersonals geben.

Lufthansa habe die Zwischenmitteilung der Schlichter zur Alters- und Übergangsversorgung aus dem Sommer 2015 als Ausgangsbasis akzeptiert, teilte die Ufo weiter mit. Für weitere Themen wird grundsätzlich eine Schlichtung angestrebt, wie auch die Lufthansa bestätigte.

Am Montag hatte Ufo knapp zwei Wochen nach dem bislang härtesten Arbeitskampf in der Geschichte des Unternehmens die Flugbegleiter zur erneuten Arbeitsniederlegung aufgerufen. Die Gewerkschaft hatte dies damit begründet, dass bei ihr kein verbessertes Angebot zur Alters- und Übergangsversorgung für die rund 19 000 Lufthansa-Flugbegleiter eingegangen sei. 

Die Flugbegleiter hatten am 13. November einen einwöchigen Streik beendet, bei dem rund 4700 Flüge ausgefallen waren. Betroffen waren etwa 550 000 Passagiere. Zuvor hatten die Piloten der Lufthansa in bislang 13 Runden seit April 2014 gestreikt. 

Es geht bei beiden Berufsgruppen offiziell um die Früh- und Betriebsrenten, die Lufthansa kürzen und in der Systematik umstellen will. Im Hintergrund geht es aber auch um die Auswirkungen des Konzernumbaus, mit dem Arbeitsplätze zur Billigtochter Eurowings und ins Ausland verlagert werden. 

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

VOLKSWAGEN VZ 144,04 +1,42%
CONTINENTAL 193,00 +0,10%
TUI 13,25 -0,20%
SALZGITTER 35,16 -4,77%
HANNO. RÜCK 107,10 -0,51%
SYMRISE 58,99 +0,52%
TALANX AG NA... 33,72 -0,59%
SARTORIUS AG... 69,82 -0,79%
CEWE STIFT.KGAA... 75,81 -2,47%
DELTICOM 16,88 -0,26%
DAX
Chart
DAX 11.821,50 +0,15%
TecDAX 1.889,50 +0,20%
EUR/USD 1,0566 +0,06%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

VOLKSWAGEN VZ 144,04 +1,42%
E.ON 7,16 +0,73%
Henkel VZ 119,64 +0,41%
DT. BANK 18,09 -2,74%
BASF 87,44 -2,45%
INFINEON 17,02 -2,23%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 174,48%
Crocodile Capital MF 136,35%
Morgan Stanley Inv AF 121,83%
BlackRock Global F AF 111,34%
First State Invest AF 107,36%

mehr