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Streik in brasilianischem VW-Werk beendet

Kündigungen zurückgenommen Streik in brasilianischem VW-Werk beendet

Nach elf Tagen Ausstand ist der Streik im größten VW-Werk Brasiliens beendet. Von Montag an sollen die Bänder am Standort Anchieta in der Nähe von São Paulo wieder laufen.

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Im größten VW-Werk Brasiliens wird wieder gearbeitet.

Quelle: dpa

Hannover. Der Wolfsburger Autobauer und die Beschäftigten haben sich nun doch auf einen Standortsicherungsvertrag für das Werk geeinigt. Den hatte die Belegschaftsseite ursprünglich abgelehnt, weshalb Volkswagen 800 der 13.000 Mitarbeiter kündigen wollte. Der Personalabbau soll nun sozialverträglich vonstattengehen.

An dem Streik hatte sich die Mehrheit der Beschäftigten beteiligt, weshalb im Werk nichts mehr ging. Die Gewerkschaft hatte Protestmärsche organisiert, zeitweise kam es auch zu Handgreiflichkeiten zwischen Streikenden und Sicherheitspersonal. Der Produktionsausfall dürfte für VW verkraftbar sein, da sowohl der brasilianische wie auch der gesamte südamerikanische Automarkt am Boden liegen. Im vergangenen Jahr verkaufte die Marke VW Pkw in Brasilien 13 Prozent und in Südamerika insgesamt 18 Prozent weniger Fahrzeuge.

Die Krise ist auch der Grund für das Sparprogramm in Anchieta. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich VW mit der Gewerkschaft auf einen Standortsicherungsvertrag geeinigt, der einen sozialverträglichen Personalabbau über Aufhebungsverträge und Frühverrentung sowie den Verzicht der Belegschaft auf etwa die Hälfte ihrer Jahressonderzahlung vorsah. Die Vereinbarung hatten die Beschäftigten zunächst abgelehnt. Als VW daraufhin betriebsbedingte Kündigungen aussprach, traten sie in den Ausstand. Die nun gefundene Lösung unterscheide sich nur unwesentlich von der seinerzeit vorgeschlagenen, heißt es aus dem Konzern. So habe VW auf die Forderung verzichtet, dass von 2016 an die Lohnerhöhungen unterhalb der Inflation bleiben müssten.

Plus in Europa

Der europäische Automarkt kommt langsam aus der Krise. 2014 wurden in Europa erstmals seit Jahren wieder mehr Fahrzeuge verkauft, wie der Branchenverband Acea mitteilte. Demnach wurden mit rund 12,5 Millionen Stück 5,7 Prozent mehr abgesetzt als im Vorjahr. Der VW-Konzern wuchs mit 7,2 Prozent etwas schneller. Mit gut 3 Millionen verkauften Autos und einem Marktanteil von 25,4 Prozent waren die Wolfsburger europaweit Spitzenreiter.  

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