Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
StudiVZ meldet Insolvenz an

Soziales Netzwerk StudiVZ meldet Insolvenz an

Viele haben noch eine Anmeldung, aber niemand nutzt das Soziale Netzwerk mehr: StudiVZ war in den 2000er Jahren beliebt, konnte sich letztendlich aber nicht gegen große Konkurrenten wie Facebook behaupten. Nun hat die Betreiberfirma Insolvenz angemeldet.

Voriger Artikel
VW-Chef will Konzernteile verkaufen
Nächster Artikel
Erdogans Ex-Minister im Fadenkreuz der US-Justiz

Zu den besten Zeiten zählte StudiVZ 16 Millionen aktive Nutzer.

Quelle: imago

Berlin. Die Bekanntmachung vom Amtsgericht Charlottenburg datiert vom 7. September 17: Die StudiVZ-Betreiberfirma Poolworks meldet Insolvenz an. Damit ist der vorläufig letzte Schritt gemacht: Das deutsche soziale Netzwerk hat im Rennen mit Facebook und Co. endgültig verloren.

StudiVZ hatte 2007 seinen Höhepunkt erreicht: Als das Netzwerk rund 16 Millionen aktive Nutzer zählte, kaufte der Holtzbrinck-Verlag die Plattform für 85 Millionen Euro von den Gründern. Danach ging es bergab: Die Mitglieder wanderten zu Facebook ab – Holtzbrinck verkaufte das Unternehmen 2012 wieder.

Investmentgesellschaft zahlt nicht

Zuletzt gehörte die Firma der texanischen Investmentgesellschaft Momentous Entertainment Group, die dem Portal jetzt anscheinend die Unterstützung verweigert. In einer Stellungnahme von Poolworks heißt es: „Leider konnte sich die amerikanischen Gesellschafter noch nicht mit dem Finanzamt über die Rückzahlung einer Summe einigen, sodass daraufhin die Insolvenz angemeldet werden musste.“

Einen Schlussstrich wollen die StudiVZ-Macher dennoch nicht ziehen: Sie hoffen, nach dem Insolvenzverfahren weitermachen zu können: „Nach einer viermonatigen erfolgreichen Zusammenarbeit (Anm. d. Red.: mit den neuen Eigentümern) besteht bereits ein Prototyp der neuen Plattform und das Projekt befindet sich nur drei Monate vor Abschluss.“ Ziel des Insolvenzverfahrens sei eine „Restrukturierung, der langfristige Erhalt der VZ-Gruppe sowie die Finalisierung der neuen Kernproduktentwicklung“.

Die Seiten StudiVZ und meinVZ bleiben vorerst weiterhin aktiv.

Von Anne Grüneberg/RND

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

VOLKSWAGEN VZ 158,79 -0,13%
CONTINENTAL 214,34 -0,81%
TUI 14,76 -0,28%
SALZGITTER 43,31 +3,88%
HANNO. RÜCK 108,98 +0,44%
SYMRISE 71,10 +0,01%
TALANX AG NA... 33,85 +0,53%
SARTORIUS AG... 77,73 -0,68%
CEWE STIFT.KGAA... 79,22 +0,64%
DELTICOM 12,76 -0,72%
DAX
Chart
DAX 12.966,00 -0,21%
TecDAX 2.504,25 -0,32%
EUR/USD 1,1795 +0,20%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BÖRSE 93,49 +1,05%
DT. BANK 16,21 +0,28%
HEID. CEMENT 92,56 +0,09%
FRESENIUS... 63,50 -5,62%
RWE ST 19,40 -4,32%
E.ON 9,78 -2,57%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 240,29%
Commodity Capital AF 204,91%
Allianz Global Inv AF 122,47%
BlackRock Global F AF 107,57%
Apus Capital Reval AF 104,01%

mehr