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Wer Wirt wird, wird zufrieden

Gastronomie-Studie Wer Wirt wird, wird zufrieden

Gastronomen sind im Großen und Ganzen zufrieden mit ihrer Existenz und würden sich erneut für diesen Weg entscheiden. Das ergibt eine neue Studie.

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Muss man sich Gastwirte als verkrachte Existenzen vorstellen? Überhaupt nicht, ergibt sich aus einer am Dienstag präsentierten Studie.

Quelle: dpa

Berlin. Im Volksmund gilt dieser Beruf als nicht besonders erstrebenswert. „Wer nichts wird, wird Wirt“, lautet eine ziemlich böse Redensart. Und dann denken wohl viele beim Thema Gastronomie an Stress und Sorgen, ungünstige Arbeitszeiten, nörgelnde Gäste oder Ärger mit den Behörden. Muss man sich also Gastwirte als verkrachte Existenzen vorstellen? Überhaupt nicht, ergibt sich aus einer am Dienstag präsentierten Studie. Demnach sind Gastronomen im Großen und Ganzen zufrieden mit ihrer Existenz und würden sich erneut für diesen Weg entscheiden.

In Auftrag gegeben hatte die Untersuchung der Großhändler Metro Cash & Carry. Dazu passt auch das positive Ergebnis, denn glücklichen Gastronomen sitzt vermutlich das Geld lockerer - und davon könnte die Metro-Tochter profitieren, zu deren „Kernkunden insbesondere Gastronomen, Hoteliers und Caterer gehören“. Sie hatte in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung GfK gut 400 Unternehmer aus der Branche zu ihrer Situation befragt - vom Inhaber der Kneipe um die Ecke bis zum Hotelier mit mehr als 500 000 Euro Umsatz.

77 Prozent der Befragten zeigen sich demnach zufrieden bis sehr zufrieden mit ihrem Gewerbe. Rund 65 Prozent würden sich erneut für eine Selbstständigkeit in der Gastronomie entscheiden. 54 Prozent der Befragten sind so zufrieden, dass sie alles genau so wieder machen würden.

Allerdings sind Jobs in der Gastronomie nicht sehr beliebt. Kaum jemand arbeitet gern spätabends oder am Wochenende, zudem gilt die Bezahlung als mäßig. So ist denn auch für 79 Prozent der befragten Restaurant- und Hotelbetreiber der Mangel an qualifizierten Fachkräften das größte Problem in ihrer Selbständigkeit. Der Wunsch nach beruflicher Unabhängigkeit war für fast 90 Prozent der Befragten das Hauptmotiv, eine eigene Gaststätte aufzumachen. Das Wohl der Kundschaft kommt erst danach: Etwa zwei Drittel haben das Ziel, ihre Gäste glücklich zu machen.

Das Gastronomiegewerbe gehört - neben dem Handwerk und Handel - zu den drei beliebtesten Gründerbranchen in Deutschland. Im Jahr 2013 arbeiteten laut Metro Cash & Carry rund 1,7 Millionen Menschen im Gastgewerbe und erwirtschafteten einen Umsatz von netto fast 70 Milliarden Euro.

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