Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Gewerkschaft kündigt weitere Streiks an

Öffentlicher Dienst Gewerkschaft kündigt weitere Streiks an

In den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst haben die Arbeitgeber den Gewerkschaften drei Prozent mehr Lohn angeboten. Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft dbb, Willi Russ, hält das Angebot jedoch für "unbrauchbar", es soll weitere bundesweite Warnstreiks geben.

Voriger Artikel
Passat-Rückruf wird zum Fiasko
Nächster Artikel
Neue Fünf-Euro-Münze hat einen blauen Ring

Vor der dritten Verhandlungsrunde der Tarifgespräche im öffentlichen Dienst, hat die Gewerkschaft dbb wieder zu Warnstreiks aufgerufen. An einer Demonstration in der Innenstadt von Flensburg hatten am 7. April etwa 750 Personen teilgenommen.

Quelle: dpa

Potsdam. Die Entgeltsteigerung für die rund zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen solle auf zwei Jahre verteilt werden, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Dienstag in Potsdam. Ein Prozent mehr solle es im ersten, zwei Prozent mehr im zweiten Jahr geben. "Ich denke, das ist ein faires Angebot", sagte de Maizière. Die Gewerkschaften hatten sechs Prozent mehr verlangt.

Der Vorschlag der Arbeitgeber stößt auf Gewerkschaftsseite jedoch auf Ablehnung: "Das vorgelegte Angebot ist völlig unbrauchbar. Den Arbeitgebern fehlt jeder Wille zum Durchbruch", urteilt der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ. In einigen strukturellen Fragen, etwa bei der Eingruppierung, hätten die Tarifparteien zwar Annäherungen erreicht, erklärte Russ, "aber bei entscheidenden Themen, wie dem Einkommen oder der unbefristeten Übernahme der Auszubildenden mauern die Arbeitgeber weiter."

Die dbb-Verhandlungskommission hat entschieden, die bundesweiten Warnstreiks vor der dritten und entscheidenden Verhandlungsrunde auszuweiten. "Die Kolleginnen und Kollegen erwarten zu Recht Respekt und Wertschätzung für ihre Arbeit und keine Scheinangebote. In den Betrieben und Ämtern vor Ort werden wir den Druck in den nächsten Tagen also deutlich erhöhen damit wir in der dritten Runde Ende April noch den Durchbruch schaffen", so Russ weiter.

Sollte das Angebot der Arbeitgeber dennoch angenommen werden, beziffert die kommunale Arbeitgebervereinigung VKA auf 2,7 Milliarden Euro für die Kommunen. Den Bund würde dies laut de Maizière rund 400 Millionen Euro kosten, bei einer Übertragung auf die Beamten eine Milliarde Euro.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

VOLKSWAGEN VZ 158,79 -0,13%
CONTINENTAL 214,34 -0,81%
TUI 14,76 -0,28%
SALZGITTER 43,31 +3,88%
HANNO. RÜCK 108,98 +0,44%
SYMRISE 71,10 +0,01%
TALANX AG NA... 33,85 +0,53%
SARTORIUS AG... 77,73 -0,68%
CEWE STIFT.KGAA... 79,22 +0,64%
DELTICOM 12,76 -0,72%
DAX
Chart
DAX 12.966,00 -0,62%
TecDAX 2.504,25 -0,08%
EUR/USD 1,1795 +0,20%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BÖRSE 93,49 +1,05%
DT. BANK 16,21 +0,28%
HEID. CEMENT 92,56 +0,09%
FRESENIUS... 63,50 -5,62%
RWE ST 19,40 -4,32%
E.ON 9,78 -2,57%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 240,29%
Commodity Capital AF 204,91%
Stabilitas PACIFIC AF 130,93%
Allianz Global Inv AF 122,47%
Apus Capital Reval AF 104,01%

mehr