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Deutschland / Welt Die beliebteste Einkaufsstraße ist in ...
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09:06 28.06.2016
2013 war der Dortmunder Westenhellweg die beliebteste Einkaufsstraße Deutschlands. In diesem Jahr reicht es nicht zu einem Platz auf dem Treppchen. Quelle: dpa
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Hannover

Für den einen ist es der totale Stress, der andere genießt das geschäftige Treiben und das Angebot: Viele Einkaufsstraßen sind nicht nur weit über die Stadtgrenzen bekannt - sie ziehen, trotz der Online-Konkurrenz, weiterhin viele Passanten an.

Die Hauptstadt fehlt in den Top-10

Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie des Immobilienberatungsunternehmen JLL.  Wie bereits seit mehreren Jahren hat JLL den Andrang in 170 Einkaufsstraßen per Passantenzählung untersucht - und daraus ein Ranking der am stärksten besuchten Einkaufsstraßen in Deutschland erstellt (siehe Fotostrecke).

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München? Hamburg? Oder etwa Hannover? Im aktuellen Einkaufsmeilen-Ranking erfahren Sie, wo der Andrang am größten ist. Das Ranking basiert auf einer Studie des Immobilienberatungsunternehmen JLL.

Überraschend ist, dass es manche Großstadt, wie etwa Hannover, gleich mehrfach in die Top-10 schafft, während Berlin komplett leer ausgeht. Das dürfte aber auch daran liegen, dass sich die Shopping-Begeisterten dort auf mehrere Bereiche verteilen - etwa die Tauentzienstraße, den Kurfürstendamm, den Alexanderplatz und die Friedrichstraße.

Steigende Werte - trotz Online-Handel

Generell dürfte der Einzelhandel sich über die Ergebnisse der nach JLL-Angaben umfangreichste Erhebung dieser Art freuen. Denn im Vergleich zu den in den Vorjahren gemessen Daten, sind die Werte – trotz Konkurrenz durch den Online-Handel – gestiegen.

Insgesamt wurden durchschnittlich pro Stunde mehr als 708.000 Menschen in den betrachteten Straßen gezählt - das sind 3000 mehr als im Fünfjahresschnitt. "Die signifikanten Zuwächse in den Einkaufsstraßen vieler Städte belegen, dass der wachsende Online-Handel von den Kunden als Ergänzung, aber nicht als Ersatz wahrgenommen wird", erklärte JLL in einer Mitteilung.

Vorsicht bei der Einordnung

Vielleicht ist dieser Optimismus aber auch übertrieben. Zum einem muss man die Daten von JLL (hier geht es zur kompletten Mitteilung) aufgrund der Art und Weise der Erhebung eher vorsichtig einordnen: Gezählt wurde im Frühjahr 2016 an nur einem Tag (Samstag) über einen Zeitraum von drei Stunden an den insgesamt 170 Standorten. Zum anderen wurden die Passanten allgemein gezählt - ob sie auch in die Läden gegangen sind und etwas gekauft haben, wurde nicht erfasst.

zys/afp/RND

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