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Tui-Mitarbeiter bekommen mehr Geld

Neuer Haustarifvertrag Tui-Mitarbeiter bekommen mehr Geld

Die 4700 Mitarbeiter von Tui Deutschland bekommen mehr Geld. Rückwirkend zum 1. Juli steigen die Gehälter nach Gewerkschaftsangaben um 3 Prozent – die Tui errechnet ein Plus von einem Prozent. Das ist das Ergebnis der Verhandlungen für den neuen Haustarifvertrag, auf den sich der Reiseveranstalter und die Arbeitnehmervertreter geeinigt haben.

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Der Haustarif bei Tui ist unter Dach und Fach.

Quelle: Michael Wallmüller

Hannover. Das vergleichsweise moderate Lohnplus sei der Preis dafür, dass bei der Tui für die Mitarbeiter im Veranstalter- und Vertriebsbereich nunmehr die gleiche Gehaltstabelle gelte, verlautete gestern aus Verhandlungskreisen. Bisher waren die Beschäftigten des Veranstalters bessergestellt.

Der hannoversche Veranstalter hat im vergangenen Jahr die Vertriebstochter TLT und den Onlineableger Tui.com mit der Muttergesellschaft Tui Deutschland zusammengeführt, um die Effizienz zu steigern. Bei der Integration der einzelnen Betriebsteile sei ein einheitlicher Tarifvertrag ein wichtiger Schritt, sagte Arbeitsdirektor Peter Schmidt am Dienstag. „Diese einmalige Chance haben wir jetzt genutzt.“ Die Gewerkschaft zeigte sich zurückhaltend: „Wir sind zufrieden, aber nicht euphorisch“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Gerd Denzel.

Erster Haustarif vor einem Jahr abgeschlossen

Tui Deutschland hatte vor rund einem Jahr erstmals einen Haustarifvertrag abgeschlossen, weil sich Arbeitgeber und Gewerkschaft auf keine Einigung in der Fläche einigen konnten. Der Knackpunkt war die Einführung variabler Lohnanteile für die Mitarbeiter in den Reisebüros, die von Arbeitgeberseite seit langem gefordert werden. Einen Kompromiss gab es erst Anfang Juni dieses Jahres: Danach gelten in der Branche erstmals zwei Gehaltstabellen für Veranstalter und Vertrieb – und Gespräche über variable Vergütungselemente im Vertrieb.

Von dieser Vereinbarung setzt sich Tui Deutschland deutlich ab – insbesondere bei der Bezahlung der Beschäftigten in den Reisebüros. Während die Vertriebsmitarbeiter der Konkurrenten nur dann einen Teil der vereinbarten Lohnerhöhung nur bekommen, wenn sie ihre Bezahlung auch vom Geschäftserfolg abhängig machen, müssen sie bei der Tui nicht ins Risiko gehen. Im Rahmen eines Pilotprojekts will die Geschäftsführung ein Bonusmodell testen: Wenn ein Reisebüro den geforderten Umsatz erreicht, sollen alle Mitarbeiter einen Zuschlag bekommen.

Aber auch die direkt beim Veranstalter Beschäftigten haben Vorteile. So wird die 2011 in einer Krise vereinbarte kostenlose Mehrarbeit von 3,75 Stunden im Monat gestrichen – damit gilt wieder die 38,5-Stunden-Woche. Darüber hinaus wird der Ende vergangenen Jahres ausgelaufene Schutz vor Ausgliederungen bis Ende 2016 verlängert. Der Tui-Haustarifvertrag läuft über 16 Monate bis Ende September 2016.

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