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Umlage für Ökostrom sinkt leicht

Energiewende Umlage für Ökostrom sinkt leicht

Der Kostenanstieg bei der Energiewende ist vorerst gebremst, Verbraucher und Wirtschaft können auf etwas Entspannung bei den Strompreisen hoffen. Im kommenden Jahr wird die Ökostromumlage erstmals sinken, wenn auch nur minimal von 6,24 auf 6,17 Cent je Kilowattstunde.

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Im kommenden Jahr wird die Ökostromumlage erstmals sinken.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Berlin. Der Kostenanstieg bei der Energiewende ist vorerst gebremst, Verbraucher und Wirtschaft können auf etwas Entspannung bei den Strompreisen hoffen. Im kommenden Jahr wird die Ökostromumlage erstmals sinken, wenn auch nur minimal von 6,24 auf 6,17 Cent je Kilowattstunde, wie die vier für die Verwaltung des Ökostromkontos verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber am Mittwoch mitteilten. Für einen Durchschnittshaushalt bedeutet dies eine Ersparnis von ein paar Euro im Jahr. Da aber andere Faktoren, wie etwa die Netzgebühren, in einigen Regionen steigen, könnte es für manche Verbraucher sogar teurer werden. Der Kostenanstieg bei der Umlage sei aber durchbrochen, erklärte die Bundesregierung.

Während es bei den Gas- und Heizölpreisen zuletzt Entspannung gab, sind die Strompreise für die Verbraucher weiter gestiegen. Seit dem Jahr 2000 haben sie sich fast verdoppelt. Daran war auch die Ökostromumlage schuld, die Anfang 2014 noch mal um knapp 20 Prozent geklettert war. 2015 liege sie bei 6,17 Cent je Kilowattstunde nach zuletzt 6,24 Cent, erklärten die Netzbetreiber, die zusammen mit der Bundesnetzagentur die Zahlen ermitteln. Dass sie nun niedriger ausfällt, liegt daran, dass mehr Geld eingesammelt wurde als benötigt. Ein eingebauter Puffer sei anders als in den Vorjahren nicht voll ausgeschöpft worden, erläuterte Netzagenturchef Jochen Homann. Auf dem EEG-Konto gebe es einen Überschuss von mehr als 1,3 Milliarden Euro, der eine leichte Senkung der EEG-Umlage erlaube.

dpa

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