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Unionspolitiker fordern Meisterpflicht zurück

Handwerk Unionspolitiker fordern Meisterpflicht zurück

Der Wirtschaftsflügel der Union fordert die Wiedereinführung der Meisterpflicht für alle Handwerksberufe. "Der Meisterbrief ist ein Qualitätsmerkmal des deutschen Handwerks", sagte Carsten Linnemann, Vorsitzender der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung.

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Unionspolitiker wollen zurück zur Meisterpflicht für alle Handwerker (Symbolbild).

Quelle: Waltraud Grubitzsch/dpa

Berlin. Der Gesetzgeber müsse die für 53 Handwerke vorgenommene Abschaffung der Meisterpflicht rückgängig machen, heißt es in einem Papier der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, das dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt, zu dem die HAZ gehört.

Die Unionspolitiker begründen ihre Forderung mit einem "überdurchschnittlichen" Rückgang der Ausbildungszahlen in den zulassungsfreien Berufen. Zudem habe sich ein Großteil der aus der Öffnung der Berufe resultierenden Unternehmensgründungen als "nicht nachhaltig" erwiesen: Nach fünf Jahren seien weniger als 50 Prozent der Neugründungen am Markt.

Meisterpflicht in 53 Berufen abgeschafft

Im Jahr 2003 wurde die Meisterpflicht in 53 Berufen abgeschafft. Seitdem müssen unter anderem Fliesen- und Parkettleger, Goldschmiede, Maßschneider, Feinoptiker und Drucker keine besonderen Qualifikationsnachweise vorlegen, um sich selbstständig machen zu können.

"Der Meisterbrief ist ein Qualitätsmerkmal des deutschen Handwerks und muss wieder eingeführt werden", sagte Carsten Linnemann, Vorsitzender der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Wir müssen den Trend zur Akademisierung stoppen und das System der dualen Ausbildung stärken", betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete. Die Abschaffung der Meisterpflicht habe die Ausbildung deutlich geschwächt.

RND

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