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Unister-Insolvenz betrifft Tausende Kunden

Ungültige Reisegutscheine Unister-Insolvenz betrifft Tausende Kunden

Nach der Insolvenz des Internetriesen Unister könnten bis zu 14.000 Reisekunden die Auswirkungen zu spüren bekommen. Dabei soll es insbesondere Kunden treffen, die Reisegutscheine des Portals ab-in-den-urlaub-deals.de erworben haben.

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Unister-Insolvenz betrifft Tausende Reisende.

Quelle: Matthias Balk/dpa (Symbolbild)

Leipzig . Probleme gebe es demnach mit Reise-Gutscheinen, die vor dem 20. Juli von einem Tochterunternehmen der insolventen Unister Travel, der U-Deals GmbH, erworben wurden. Das teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Donnerstag mit.

Betroffen sind Kunden von ab-in-den-urlaub

Insbesondere gehe es um das Portal ab-in-den-urlaub-deals.de. Kunden, die solche Gutscheine für Reisen und Hotelaufenthalte mit frei wählbarem Anreisedatum nach dem 20. Juli gekauft hätten, seien aber nicht betroffen.

"Das Insolvenzrecht lässt uns hier leider keinen Spielraum, die geleisteten Zahlungen fallen in die Insolvenzmasse", so Flöther. Als Konsequenz aus der finanziellen Schieflage träten die Reiseprotale der Unister-Unternehmensgruppe ab sofort nicht mehr als Anbieter, sondern nur noch als Reisevermittler auf.

Insolvenzfolgen für Unister-Kunden im Überblick

  • U-Deals informiere derzeit die betroffenen Kunden, dass Reise-Gutscheine derzeit nicht einlösbar seien.
  • Es gebe bereits Fälle, in denen einzelne Hotels Anreisen von Kunden abgelehnt oder eine doppelte Bezahlung gefordert hätten. Eine Erstattung sei nicht möglich.
  • Alle Kunden, die solche Gutscheine für Reisen und Hotelaufenthalte mit frei wählbarem Anreisedatum nach dem 20. Juli gekauft hätten, seien nicht betroffen, sagte der Insolvenzverwalter weiter.

Noch am Montag hatte Flöther angekündigt, dass die Unister-Portale Ab-in-den Urlaub.de und Flüge.de nicht von der Insolvenz betroffen seien.

dpa/RND

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