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Ab-In-Den-Urlaub stellt Insolvenzantrag

Unister-Tochterfirma Ab-In-Den-Urlaub stellt Insolvenzantrag

Die Reisefirma Ab-In-Den-Urlaub hat Insolvenz angemeldet. Kunden müssten sich trotzdem keine Sorgen machen, versicherte der Insolvenzverwalter.

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Die Unister-Insolvenz zieht weitere Kreise. Inzwischen haben auch die Betriebsgesellschaft des Reiseportals Ab-in-den-Urlaub.de und mit rund 178 Mitarbeitern und zwei weitere kleinere Töchter des Internetkonzerns Insolvenz beantragt.

Quelle: Jan Woitas/dpa

Leipzig. Drei weitere Unternehmen aus der Reisesparte der Unister-Gruppe haben Insolvenz beantragt. Dabei handelt es sich um die Ab-in-den-Urlaub-Betriebsgesellschaft mit 178 Mitarbeitern sowie zwei kleinere Firmen, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Buchungen seien sicher, für die Kunden ändere sich nichts, betonte Flöther. Insgesamt sind damit 1080 Mitarbeiter von der Insolvenz betroffen. Nach der Insolvenz der drei Firmen könnten nun alle wesentlichen Teile der Reisesparte an einen Investor verkauft werden – ohne Altlasten wie Verbindlichkeiten.

Trauerfeier für Thomas Wagner

Bis zum Ablauf der Frist am 31. August lagen laut Flöther sechs konkrete Kaufangebote von Investoren vor. In Absprache mit den Gläubigern werden diese nun geprüft und Einzelverhandlungen mit den Bietern geführt. Die Angebote beziehen sich alle auf die Reisesparte.

Somit zeichnet sich ein Deal über das Kerngeschäft mit seinen bekanntesten Unister-Marken und Plattformen als wahrscheinlichste Lösung ab. Dabei gehen Altlasten und Risiken wie Schulden oder Rechtsstreitigkeiten nicht auf den Käufer über.

Der Unister-Konzern betreibt über 40 Internetportale, darunter fluege.de und ab-in-den-urlaub.de. Nach dem Tod von Firmenchef Thomas Wagner hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet. Der 38-Jährige war bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen, am Donnerstag fand die Trauerfeier in Leipzig statt.

Viele Kunden hatten schon auf die Insolvenz der Muttergesellschaft Unister verunsichert reagiert. Die Verbraucherzentralen berichteten von einer steigenden Anzahl von Anfragen.

dpa/afp/RND

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