VW-Chef Ferdinand sagte er dem Magazin zufolge bei einem Vortrag an der Technischen Universität Wien: „Das Ein- bis Zwei-Liter Auto wird kommen, und es wird ökonomischer sein als das Elektroauto.“
Der Chef des Energiekonzerns Evonik, Klaus Engel, forderte indes öffentliche Hilfen für die weitere Entwicklung von Elektroantrieben. Entscheidungen hierüber müssten „so schnell wie möglich“ getroffen werden, forderte Engel im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ vom Wochenende. „Wenn wir international vorne mitspielen wollen, brauchen wir gezielte Unterstützung für die weitere Forschung und Entwicklung.“ Evonik will die Produktion von auch in Elektroautos eingesetzten Batteriezellen von derzeit 300.000 auf drei Millionen Stück bis zum Jahr 2013 hochfahren. Der Konzern arbeitet bei der Entwicklung der Technologie mit dem Autobauer Daimler zusammen.
Bundesregierung und Industrie hatten in der vergangenen Woche auf einem Gipfeltreffen in Berlin erklärt, Deutschland zum Marktführer in Sachen Elektromobilität zu machen. Auch für den Klimaschutz sollen bis 2020 mindestens eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen gebracht werden. Zur Zeit fahren in Deutschland erst knapp 1600 Elektroautos.
afp
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Kommentare
Elektroauto majestix – 10.05.10
Man muß hier ganz klare persönliche Ziele zusammen mit physikalischen Gegebenheiten paaren. Es ist nun einmal so, das die Speicherung elektischer Enegie sehr aufwendig und schwer ist. Daher wird ein Radius von 150 km immer mit großer Masse einhergehen.Dazu gibt es zwei Alternativen.
Den Vollhybriden (PRIUS) der die Vortriebsleistung gemeinsam mit einem Verbrennungsmotor erledigt, oder
den Range Extender
der eben nur einen Generator antreibt.
Es mag sein, das die Variante zwei Vorteile haben mag, da der Motor immer in einem optimalen Zyklus verbrennt.Aber eben sehr große Batteriekapazität benötigt, folglich schwer ist und daher wieder unwirtschaftlicher.
Wir sollten uns zunächst darauf konzentrieren den max 50 km Radius zu entwickeln der bei geringer Batteriekapazität und vernünftiger Aufladezeit - hoffentlich per Voltaik - einen besten Break Even gewähren kann.
Denn die meisten fahren ja noch nicht einmal 25 km zur Arbeit.