Navigation:
HAZ-Shop AboPlus Online-ServiceCenter
Elektro-Autos

VW-Chef Piëch setzt weiter auf Verbrennungsmotoren


Auch nach dem von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstützten Gipfel zur Elektromobilität bleiben in der Industrie Zweifel an der Technologie. VW-Aufsichtsratchef Ferdinand Piëch setzt nach einem am Sonntag vorab veröffentlichten Bericht des Magazins „Focus“ weiter auf den traditionellen Verbrennungsmotor.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

© dpa

VW-Chef Ferdinand sagte er dem Magazin zufolge bei einem Vortrag an der Technischen Universität Wien: „Das Ein- bis Zwei-Liter Auto wird kommen, und es wird ökonomischer sein als das Elektroauto.“

Der Chef des Energiekonzerns Evonik, Klaus Engel, forderte indes öffentliche Hilfen für die weitere Entwicklung von Elektroantrieben. Entscheidungen hierüber müssten „so schnell wie möglich“ getroffen werden, forderte Engel im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ vom Wochenende. „Wenn wir international vorne mitspielen wollen, brauchen wir gezielte Unterstützung für die weitere Forschung und Entwicklung.“ Evonik will die Produktion von auch in Elektroautos eingesetzten Batteriezellen von derzeit 300.000 auf drei Millionen Stück bis zum Jahr 2013 hochfahren. Der Konzern arbeitet bei der Entwicklung der Technologie mit dem Autobauer Daimler zusammen.

Bundesregierung und Industrie hatten in der vergangenen Woche auf einem Gipfeltreffen in Berlin erklärt, Deutschland zum Marktführer in Sachen Elektromobilität zu machen. Auch für den Klimaschutz sollen bis 2020 mindestens eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen gebracht werden. Zur Zeit fahren in Deutschland erst knapp 1600 Elektroautos.

afp

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel
  • Elektroauto majestix – 10.05.10
    Man muß hier ganz klare persönliche Ziele zusammen mit physikalischen Gegebenheiten paaren. Es ist nun einmal so, das die Speicherung elektischer Enegie sehr aufwendig und schwer ist. Daher wird ein Radius von 150 km immer mit großer Masse einhergehen.
    Dazu gibt es zwei Alternativen.
    Den Vollhybriden (PRIUS) der die Vortriebsleistung gemeinsam mit einem Verbrennungsmotor erledigt, oder
    den Range Extender
    der eben nur einen Generator antreibt.
    Es mag sein, das die Variante zwei Vorteile haben mag, da der Motor immer in einem optimalen Zyklus verbrennt.Aber eben sehr große Batteriekapazität benötigt, folglich schwer ist und daher wieder unwirtschaftlicher.
    Wir sollten uns zunächst darauf konzentrieren den max 50 km Radius zu entwickeln der bei geringer Batteriekapazität und vernünftiger Aufladezeit - hoffentlich per Voltaik - einen besten Break Even gewähren kann.
    Denn die meisten fahren ja noch nicht einmal 25 km zur Arbeit.

Meistgelesene Wirtschaft-Artikel

Anzeige

Aktienkurse regionaler Unternehmen

CEWE COLOR... 31,12 +2,37%
CONTINENTAL 66,73 -1,40%
DELTICOM 59,83 +1,01%
HANNO. RÜCK 44,20 +0,94%
KWS SAAT 184,20 -0,22%
SALZGITTER 34,68 -2,60%
SARTORIUS AG 49,40 -0,44%
SYMRISE 23,07 +0,48%
TUI 4,67 -0,38%
VOLKSWAGEN VZ 128,55 +0,59%

Wirtschaft kompakt

DAX
DAX 6.313,00 -0,05%
TecDAX 751,25 -0,08%
EUR/USD 1,2517 -0,03%

Quelle: Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

SIEMENS 68,60 +2,42%
RWE 30,47 +2,18%
DT. BANK 29,40 +1,41%
DT. TELEKOM 8,18 -6,85%
THYSSENKRUPP 14,10 -2,79%
COMMERZBANK 1,38 -1,85%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Amundi Fds Eq Thai AF 190,04%
Allianz RCM Thaila AF 172,55%
KEPLER Asset Backe RF 171,36%
Fidelity Thailand AF 152,35%
MS INVF US Propert AF 147,24%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Anzeige


Top