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VW drosselt Produktion in Russland

Ukraine-Krise VW drosselt Produktion in Russland

Volkswagen fährt einem Zeitungsbericht zufolge wegen der Schwäche des Rubels und der Auswirkungen der Ukraine-Krise seine Produktion in Russland zurück. I

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Der Konzern wird 30.000 Fahrzeuge weniger als geplant in Russland produzieren lassen.

Quelle: dpa

Wolfsburg. Im Werk in Kaluga sollen 2014 nur noch 120 000 Fahrzeuge statt der ursprünglich geplanten 150 000 Wagen vom Band rollen, wie die „Automobilwoche“ am Sonntag vorab berichtet. In dem Werk rund 200 Kilometer südwestlich von Moskau werden die Modelle Polo, Tiguan, Skoda Fabia und Octavia gebaut. Der Absatz der Wolfsburger in Russland schrumpfte bis Ende Juli um 10 Prozent.

Besonders hart trifft es in Russland die Opel-Group, zu der dort seit Kurzem auch Chevrolet gehört. Bis Ende Juli verlor die Marke Opel dem Bericht zufolge 17 Prozent, Chevrolet 23 Prozent. „Die Lage in Russland ist zweifellos besorgniserregend. Der Markt ist in den vergangenen Monaten stark geschrumpft, und die Ukraine-Krise schürt zusätzliche Unsicherheit“, sagte Gruppen-Vertriebschef Peter Christian Küspert. Ausländische Autobauer haben seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts rund 5 Milliarden Dollar in den Aufbau lokaler Fertigungsstrukturen investiert.

VW-Fabrik in Thailand

Volkswagen will einem Bericht zufolge eine Milliarde Euro in den Bau eines neuen Werks in Thailand investieren. Die Behörden in Thailand wollen morgen die Errichtung einer VW-Fabrik rund anderthalb Autostunden südlich der Hauptstadt Bangkok genehmigen, berichtet die „Wirtschaftswoche“. In dem Werk sollen spätestens von 2019 an Kleinwagen vom Band rollen. Geplant sei die Fertigung eines Pkw mit Benzinmotor und einem Hubraum von 1,4 Litern.

von Ralf Banser

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