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288 Euro für Weihnachtsgeschenke

Verbraucher in Kauflaune 288 Euro für Weihnachtsgeschenke

Seit Wochen fiebern die Einzelhändler dem Weihnachtsgeschäft 2013 entgegen. Sie können sich freuen: Die Verbraucher in Deutschland sind vor dem Fest so ausgabefreudig wie seit langem nicht mehr.

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In den Kaufhäusern ist es weihnachtlich und die Deutschen sind in Kauflaune: 288 Euro wollen sie im Durchschnitt für Weihnachtsgeschenke ausgeben.

Quelle: dpa

Frankfurt/Main. Pünktlich zur heißen Phase des Weihnachtsgeschäfts ist die Stimmung der deutschen Verbraucher so gut wie seit mehr als sechs Jahren nicht. „Die Aussichten auf eine beschleunigte Belebung der deutschen Konjunktur sowie die Leitzinssenkung der EZB verleihen der Konsumstimmung zum Ende des Jahres 2013 zusätzlich Schwung“, teilte das Marktforschungsinstitut GfK am Mittwoch in Frankfurt mit.

Das färbt auch auf das Weihnachtsgeschäft ab: Neun von zehn Menschen wollen zum Fest Präsente verschenken - und dafür im Schnitt 288 Euro ausgeben. Das sind drei Euro oder ein Prozent mehr als 2012.

„Das Weihnachtsgeschäft erlebt eine Stabilisierung auf hohem Niveau“, erläuterte GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl. Insgesamt könne der Handel mit zusätzlichen Umsätzen von rund 15,2 Milliarden Euro rechnen - ein Plus von zwei Prozent. Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet für die Monate November und Dezember im gesamten Einzelhandelsgeschäft ein Umsatzplus von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Am häufigsten werden der repräsentativen GfK-Umfrage zufolge erneut Bücher unter dem Baum liegen, gefolgt von Spielwaren, Kleidung und Kosmetikartikeln. An fünfter Stelle stehen bereits Geldpräsente. „Etwa ein Viertel der Schenker will Bargeld verschenken“, berichtete Bürkl. Ebenso viele setzen auf Gutscheine oder Lebensmittel und Getränke. Während die Deutschen ihre Lieben nicht mehr ganz so häufig mit DVDs und CDs beglücken wollen, sind Abonnements und Veranstaltungstickets begehrter als im vergangenen Jahr.

Gründe für die gute Verbraucherstimmung sind laut GfK eine stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt, reale Einkommenszuwächse, historisch niedrige Zinsen sowie vermehrte Anzeichen für ein Anziehen der Wirtschaft. Dadurch machten im November sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartungen der Befragten einen Sprung nach oben. „Die Anschaffungsneigung (...) kann ihr ohnehin schon exzellentes Niveau sogar noch einmal steigern“, hieß es.

Insgesamt kletterte der Konsumklimaindex für Dezember auf 7,4 Punkte, nach revidiert 7,1 Zählern im November. Im Gesamtjahr werden die realen privaten Konsumausgaben laut GfK um ein Prozent steigen. Auch 2014 dürfte der Konsum eine wichtige Stütze der Konjunktur sein.

dpa

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