Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Vodafone treibt das Internet der Dinge voran
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Vodafone treibt das Internet der Dinge voran
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:13 23.02.2018
Vodafone will den Ausbau des Internets der Dinge forcieren. Quelle: dpa
Anzeige
Düsseldorf

Vodafone will ein Maschinennetz für das Internet der Dinge flächendeckend in Deutschland aufbauen. Rund 90 Prozent des LTE-Netzes würden dafür bis September mit dem sogenannten Narrowband aufgerüstet, kündigte das Unternehmen am Donnerstag an.

„Das Internet der Dinge boomt. Und die digitale Revolution Deutschlands wird im Maschinennetz fortgeschrieben““, sagte Hannes Ametsreiter, Chef von Vodafone Deutschland. Vom Fahrrad über den Frachtcontainer bis zum Wasserzähler könnten dann Dinge ihre Daten austauschen. In vielen Branchen gebe es einen großen Bedarf. Vodafone gehe von einem „ordentlichen zweistelligen Wachstum“ aus, sagte Ametstreiter.

Bis zu vier Milliarden Dinge gleichzeitig vernetzt

Auch die Deutsche Telekom arbeitet derzeit mit Hochdruck am Aufbau eines entsprechenden Netzes für das Internet der Dinge (IoT) und konzentriert sich in Deutschland vor allem auf die großen Ballungsgebiete. Derzeit sei es an über 600 Orten in Deutschland verfügbar, hieß es zuletzt.

Vor allem in der Fertigungsindustrie gilt das Internet der Dinge, trotz aller Gefahren, als ein wichtiger Wachstumsmotor. Mit der Netzanbindung lassen sich etwa Produktionsmaschinen frühzeitig warten, noch bevor eine Komponente tatsächlich ausfällt, oder mit den generierten Daten auch neue Geschäftsmodelle entwickeln.

Das IoT-Netz von Vodafone soll ab Herbst bundesweit zur Verfügung stehen und bis zu vier Milliarden Dinge gleichzeitig vernetzen. Der großflächige Ausbau solle erstmals auch Anwendungen ermöglichen, die sich über ganz Deutschland erstrecken, etwa in der Logistik. Die Sensoren an den Geräten sollen dabei nur dann Strom verbrauchen, wenn sie Daten übertragen.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

US-Autobauer Ford hat einen Top-Manager wegen Vorwürfen des unangemessenen Verhaltens entlassen. Der Präsident des Nordamerika-Geschäfts, Raj Nair, werde das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen, teilte Ford in einer Stellungnahme am Mittwoch mit.

23.02.2018

Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.

22.02.2018

Der Bericht eines Briten stellt C&A und H&M an den Pranger. Der Vorwurf: Zwangsarbeit in chinesischen Gefängnissen für Hungerlöhne. Beide Modeketten kündigten Untersuchungen an. Doch einfach dürfte das nicht werden.

22.02.2018
Anzeige