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Volksbanken denken über höhere Gebühren nach

Reaktion auf Niedrigzinsphase Volksbanken denken über höhere Gebühren nach

Deutschlands Volks- und Raiffeisenbanken stimmen ihre Kunden auf steigende Gebühren ein. Sie rechtfertigen die Pläne mit der Niedrigzinsphase. "Irgendwo müssen die Banken ihr Geld verdienen", sagte ein Genossenschaftsvertreter.

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Deutschlands Volks- und Raiffeisenbanken stimmen ihre Kunden auf steigende Gebühren ein (Symbolbild).

Quelle: dpa/Martin Schutt

Neu-Isenburg. "Wir hatten in der Vergangenheit einen Wettlauf, dass alles kostenlos sein soll", erklärte Horst Kessel, Vorstandsmitglied des Genossenschaftsverbands, am Freitag. "Diese Zeiten sind vorbei, denn die früher gängige Quersubventionierung durch Zinserträge ist in der anhaltenden Niedrigzinsphase nicht mehr möglich. Irgendwo müssen die Banken ihr Geld verdienen."

Negative Reaktionen der Kunden erwartet Kessel offenbar nicht. Letztlich seien "ein paar Euro Kontoführungsgebühr nicht entscheidend", wenn der Kunde die qualitativ hochwertige Beratung erhalte, die er erwarte, sagte der Vertreter der Volks- und Raiffeisenbanken.

Sparkasse führte bereits Gebühr ein

Strafzinsen für Privatanleger soll es jedoch möglichst nicht geben – obwohl das kräftige Wachstum täglich fälliger Gelder für die Institute zunehmend zum Problem wird. Denn für überschüssige Liquidität, die Banken bei der Europäischen Zentralbank (EZB) parken, müssen sie 0,4 Prozent Strafzinsen zahlen. "Wegen der hohen Symbolwirkung für die Vorsorge tun die Volksbanken und Raiffeisenbanken alles, um Negativzinsen für den normalen Privatanleger zu vermeiden", betonte Kessel.

Im April hatte die Sparkasse Hannover bereits angekündigt, dass Inhaber eines normalen Privat-Kontos ab Juli eine Gebühr von 7 Euro im Monat zahlen müssen. Für Neukunden gilt das bereits seit Mai. Auch Kreditkarten sollten erheblich teurer werden. Die erwarteten Mehreinnahmen glichen aber den erwarteten Ertragsrückgang nicht aus, teilte die Bank mit. Auch Sparkassenchef Heinrich Jagau sagte damals: "Was uns anhaltend drückt, ist das niedrige Zinsniveau."

dpa/RND

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