Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Warren Buffett verschenkt 2,8 Milliarden Dollar
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Warren Buffett verschenkt 2,8 Milliarden Dollar
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:24 16.07.2014
Spendabel: US-Starinvestor Warren Buffett. Quelle: dpa
Omaha

US-Starinvestor Warren Buffett gibt einen weiteren Teil seines Vermögens für den guten Zweck her. Der 83-Jährige spendete 2,8 Milliarden Dollar (2,1 Mrd Euro) in Form von Aktien seiner Investmentholding Berkshire Hathaway, wie aus einer Börsenmitteilung vom Dienstag (Ortszeit) hervorgeht. Insgesamt 21,7 Millionen sogenannte B-Aktien gingen an mehrere gemeinnützige Stiftungen. Das größte Aktienpaket im Wert von mehr als 2,1 Milliarden Dollar erhielt die Stiftung seines Freundes und Microsoft-Gründers Bill Gates und dessen Frau Melinda. Die restliche Spende verteilt sich zu etwa gleichen Teilen auf die Stiftungen seiner drei erwachsenen Kinder sowie auf seine eigene Stiftung, die den Namen seiner verstorbenen Frau Susan Thompson Buffett trägt.

Buffett verschenkt jedes Jahr einen nennenswerten Teil seines Vermögens. Leisten kann er sich das locker: Der gewiefte Investor und Firmenchef gilt als der drittreichste Mensch der Welt. Das US-Magazin „Forbes“ schätzt sein Vermögen auf 65,9 Milliarden Dollar. Privat ist Buffett für seinen eher bescheidenen Lebensstil bekannt. Buffett und Gates touren seit 2010 um die Welt, um andere Milliardäre für den guten Zweck zu gewinnen. Die Initiative trägt den Namen „The Giving Pledge“ oder zu deutsch „Das Spendenversprechen“. Dutzende Superreiche machen mittlerweile mit. Einmal jährlich versteigert Buffett auch ein Mittagessen mit ihm. Das brachte zuletzt 2,2 Million Dollar ein.

Buffett wird wegen seines guten Riechers fürs Geldverdienen auch das „Orakel von Omaha“ genannt nach seinem Heimatort. Zu seiner Holding zählen gut 80 Tochterfirmen, darunter der Autoversicherer Geico, die Frachteisenbahn Burlington Northern Santa Fe oder der Ketchup-König H.J. Heinz. Hinzu kommen große Aktienpakete an Konzernen wie Goldman Sachs, IBM und Coca-Cola.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Volkswagen-Chef Martin Winterkorn will milliardenschwere Einsparungen bei der Kernmarke VW-Pkw. Beim deutschen Produktionsvolumen soll es bleiben, der Sparplan sorgt dennoch für Wirbel im Konzern.

16.07.2014

Microsoft will nach der Übernahme des Nokia-Handygeschäfts einem Zeitungsbericht zufolge 1000 Jobs in Finnland abbauen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte am Dienstag gemeldet, Microsoft stehe womöglich vor dem größten Stellenabbau seiner Geschichte.

16.07.2014

Der Münchener Panzerbauer Krauss-Maffei will sich lieber mit Franzosen zusammentun - und die Politik signalisiert Unterstützung.

15.07.2014