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Deutschland / Welt Warum Bahlsen vor seinem neuen Keks warnt
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02:15 19.03.2017
Von Jens Heitmann
Das ist der neue Chili-Pick-Up. Quelle: Bahlsen
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Hannover

Auch 18 Jahre nach seiner Markteinführung ist Bahlsens Pick Up der Keks-Riegel mit der jüngsten Zielgruppe - damit das auch so bleibt, bringt der hannoversche Hersteller im Mai eine Sondervariante mit dem Warnhinweis heraus, dass dieser „erst ab einem Alter von 16 Jahren für den Verzehr geeignet ist“. Der Schoko-Keks-Riegel enthalte aber weder Alkohol noch andere Suchtstoffe, heißt es bei Bahlsen, sondern nur eine starke Chili-Note. Der Warnhinweis sei als Marketing-Gag gedacht, um eine noch jüngere Klientel anzulocken.

Mars leidet unter Rückruf

Im vergangenen Jahr ist es Bahlsen nach eigenen Angaben gelungen, im hart umkämpften Riegel-Markt zwei Plätze gut zu machen: Hinter Duplo, dem Kinder-Riegel und Knoppers habe sich der Pick Up auf Rang vier vorgeschoben - und damit vor Snickers und Hanuta. Geholfen haben dabei die Imageprobleme des Konkurrenten Mars, der Hunderte Millionen Riegel zurückrufen musste, weil in einem Produkt ein Plastikteil gefunden worden war.

Insgesamt hat die Bahlsen-Gruppe ihren Umsatz im vorigen Jahr um 3,4 Prozent auf 552 Millionen Euro gesteigert - auf den deutschen Markt entfielen davon 284 Millionen Euro, ein Plus von 4,4 Prozent, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Zur Höhe Gewinns äußert sich Bahlsen nicht. Das Ergebnis sei aber „gut“ ausgefallen, sagte ein Unternehmenssprecher.

Der Erfolg beim umsatzstärksten Produkt Pick-Up war auch wichtig, um ein Minus beim Süßgebäck aufzufangen. Dort hat Bahlsen beim Marktanteil einen Prozentpunkt verloren - mit 10,5 Prozent blieben die Hannoveraner aber die Nummer eins in dem Geschäftsfeld.

Dank ihres Sparkurses hat die Deutsche Bahn im vergangenen Jahr wieder Gewinn erzielt. Nach einem Milliarden-Verlust 2015 verdiente das Staatsunternehmen 2016 unter dem Strich offenbar mehrere Hundert Millionen Euro.

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