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Warum gerade Ältere Fitness-Armbänder lieben

Smart-Watch & Co. Warum gerade Ältere Fitness-Armbänder lieben

Der eine hofft auf Spitzenkondition, der andere einfach nur darauf, mal wieder häufiger die heimische Couch zu verlassen - 28 Prozent der Bundesbürger nutzen einer Umfrage zufolge beim Joggen, Walken oder auf dem Weg zur Arbeit eine Gesundheits-App, ein Fitness-Armband oder eine Smartwatch.

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Angesagte Fitness-Armbänder: Umstrittene permanente Überwachung. Foto: dpa

Quelle: Michel Winde

Hannover. Die Deutschen lägen damit im weltweiten Vergleich in der Spitzengruppe, fand das Marktforschungsunternehmen GfK heraus. Lediglich in China (45 Prozent), Brasilien und den USA (jeweils 29 Prozent) setzten mehr Menschen zum täglichen Fitness- und Gesundheits-Check entsprechende Geräte ein.

Von den 20.000 befragten Internetnutzern aus 16 Ländern bekannte sich im Schnitt ein Drittel dazu, mit Apps oder Fitness-Tracker die Kondition oder Gesundheit regelmäßig zu überwachen. In der Regel zeichnen die Technikhelfer außer der Herzfrequenz des Nutzers auch die zurückgelegte Strecke, verbrannte Kalorien und Schritte auf.

Was die Verbreitung der „Fitness-Tracker“ in Deutschland von vielen anderen Ländern noch unterscheidet: Hierzulande nutzen - außer ganz jungen Leuten - überraschend viele Ältere die digitalen Hilfsmitteln. Während nur etwa ein Fünftel der 40- bis 49-Jährigen auf diese Weise ihre Trainingsdaten aufzeichnet, waren es bei Befragten ab 60 Jahren rund 30 Prozent - ebenso viele wie bei den 15- bis 29-Jährigen.

Der größte Teil der weltweit befragten Nutzer, 55 Prozent, erhofft sich durch den Einsatz der Technik eine Steigerung der Kondition. Am zweithäufigsten gaben die Nutzer an, sie wollten sich damit selbst zum Sport antreiben. Ein Drittel nannte als Motivation, die Leistungsfähigkeit verbessern zu wollen. 29 Prozent erhoffen sich davon einen besseren Schlaf. Rund ein Viertel möchte produktiver sein. 22 Prozent geht es hingegen lediglich um den „Spaßfaktor“.

Datenschützer und Gesundheitspolitiker sehen die entsprechenden Apps und Fitnessarmbänder dagegen kritisch: So warnten erst im Frühjahr die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern vor einem Missbrauch der aufgezeichneten Trainingsdaten. Mit ihrer Hilfe könne eine detaillierte Risikobewertung vorgenommen werden. Krankenkassen könnten Profile ihrer Versicherten entwickeln und auf dieser Basis individuelle Tarife anbieten. Dies würde dem Solidarprinzip zuwiderlaufen, warnten die Datenschützer.

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