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Jetzt fehlen nur noch die Adressen

Was wird aus meinem VW? Jetzt fehlen nur noch die Adressen

Jetzt hat VW die Katze aus dem Sack gelassen: Der Konzern hat im Detail mitgeteilt, wie er seine Rückrufaktion umsetzen will. Wie 2,4 Millionen Kunden bundesweit ist auch HAZ-Redakteur Enno Janssen vom VW-Skandal betroffen. Er hält Sie aus Kundensicht über den Stand der Dinge auf dem Laufenden.

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Auch HAZ-Redakteur Enno Janssen ist vom VW-Skandal betroffen.

Quelle: HAZ

Nur eine Kleinigkeit fehlt noch, damit VW sich an betroffene Autobesitzer wenden kann: die Adressen. Sie liegen noch beim Kraftfahrt-Bundesamt. Sobald die Behörde die Namen und Anschriften an den Konzern weiterreicht, soll es aber losgehen – so lautet zumindest das Versprechen aus Wolfsburg.

Und so soll es ablaufen: Betroffene Besitzer werden in einem Brief informiert, dass für ihren Wagen ein Rückruf vorgesehen ist. Dabei werden die Kunden gebeten, ein weiteres Schreiben abzuwarten, bevor sie Kontakt zu einer Werkstatt aufnehmen. In dem zweiten Brief wird VW die Kunden bitten, einen Termin in einem frei zu wählenden VW-Partnerbetrieb zu vereinbaren.

Ende Januar 2016 sollen dann die ersten Autos nachgerüstet werden. Begonnen wird mit den 2,0-Liter-Motoren, zum Ende des zweiten Quartals sind die 1,2-Liter-Aggregate an der Reihe, vom dritten Quartal an folgen schließlich die 1,6-Liter-Maschinen.

Das ist alles sehr erfreulich. Es stellen sich aber dennoch einige Fragen. So interessieren sich zahlreiche HAZ-Leser brennend dafür, welche Auswirkungen der Werkstattbesuch letztlich auf ihre Fahrzeuge hat. VW verspricht zwar, dass nach den Updates die Abgasvorschriften erfüllt werden und gleichzeitig weder eine spürbare Leistungsminderung noch ein merklich höherer Verbrauch eintritt. „Aber Kontrolle ist besser“, meint HAZ-Leser Christian L. Doch wie? Verbraucherzentralen raten denen, die auf Nummer sicher gehen wollen, jetzt die Leistung und das Drehmoment des Motors auf einem Prüfstand messen zu lassen. Die Kosten hierfür sind überschaubar – ein Bosch-Service in Hannover berechnet dafür nach eigenen Angaben beispielsweise 100 Euro. Eine solche Messung können die Betroffenen nach der Umrüstung wiederholen und feststellen, ob sich relevante Abweichungen zeigen.

Marion K. hat unterdessen eine ganz praktische Frage: „Woran kann man später eigentlich erkennen, ob das Fahrzeug bereits nachgebessert wurde?“ VW teilt dazu mit, dass es im Bereich der ­Reserveradmulde im Kofferraum einen Aktionsaufkleber gebe, der die Nachrüstung ausweise. Außerdem werde diese in der elektronischen Fahrzeughistorie hinterlegt, auf die jeder Vertragspartner Zugriff habe. Obendrein werde die Nachbesserung im Serviceplan des Fahrzeugs eingetragen. 

Was haben Sie mit VW erlebt? Schreiben Sie Enno Janssen an meinvw@haz.de

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