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Preivorteile für Ölheizung Warm und billig(er)

Nach Hochrechnungen von Experten haben die Deutschen von Anfang Oktober bis Ende Mai 7 Prozent mehr Energie verbraucht als in der Heizperiode zuvor. Doch teurer wurde es nur für die Nutzer von Gasheizungen: Wer mit Öl heizt, hat deutlich gespart.

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Einheizen und sparen? Im Durchschnitt war das Heizen mit Öl um 16 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor.

Quelle: dpa

Hannover. Öl oder Gas? Lange war das für Häuslebauer eine schwierige Frage. Für Öl sprach die Freiheit beim Einkauf – für Gas die Bequemlichkeit. Letztere hat sich schließlich durchgesetzt: Inzwischen wird die Hälfte aller neu gebauten Wohnungen mit Gas beheizt, der Anteil der Ölheizungen ist auf weniger als ein Prozent gesunken, heißt es beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft. Insgesamt sorgt Öl aber noch in 29 Prozent aller Heime für die nötige Wärme.

Für diese Haushalte hat sich das zuletzt ausgezahlt. Nach den Hochrechnungen der Experten vom Vergleichsportal Verivox haben die Deutschen von Anfang Oktober bis Ende Mai wegen des kühleren Frühjahrs 7 Prozent mehr Energie verbraucht als in der Heizperiode zuvor. Doch teurer wurde es nur für die Nutzer von Gasheizungen – knapp elf Millionen Haushalte, die mit Öl heizen, konnten sparen.

Der Preis für Heizöl liegt – bei Abnahme von 3000 Litern – aktuell bei rund 60  Euro für 100 Liter und damit um 20 Euro niedriger als vor einem Jahr. Dieser Preisrutsch setzte bereits im vergangenen Oktober ein. „Am stärksten von den gesunkenen Heizölpreisen profitieren Verbraucher, die im vergangenen Dezember und Januar ihre Tanks befüllt haben“, sagt Verivox-Energieexperte Florian Krüger. Im Durchschnitt war das Heizen mit Öl trotz des gestiegenen Verbrauchs um 16 Prozent günstiger als in der Heizperiode zuvor.

Ganz anders sieht es bei den 19 Millionen Haushalten aus, die mit Gas heizen. Der Gaspreis bewegte sich kaum; der von Verivox errechnete Verbraucherpreisindex für Gas steht aktuell bei 6,39 Cent je Kilowattstunde gegenüber 6,5 Cent vor einem Jahr – ein Rückgang um wenig mehr als ein Prozent. Folglich schlägt der höhere Verbrauch fast ungebremst auf die Kosten durch und verteuert das Heizen mit Gas um 6 Prozent.

Ein Durchschnittsverbraucher (Jahresverbrauch 20 000 Kilowattstunden) mit Gasheizung musste somit in der abgelaufenen Heizperiode 1191 Euro für seinen Brennstoff bezahlen. Wer mit Öl heizte, zahlte im Schnitt nur 1161 Euro und damit 2,5 Prozent weniger als der Gaskunde. „Das ist aber nur eine Moment­aufnahme und taugt nicht für eine strategische Investitionsentscheidung“, sagt Rainer Wiek vom Energie-Informationsdienst EID. In den vergangenen Jahren war Gas der günstigere Brennstoff. Im Übrigen können heute die Kunden auch ihren Gasversorger wechseln. Der teuerste Anbieter – die Stadtwerke Kiel – ist laut EID um rund ein Drittel teurer als der günstigste (Stadtwerke München). Gaskunden haben die Wahl zwischen 97 Anbietern.

Von Eckart Gienke

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