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Aus für kostenloses Girokonto bei Sparkassen

Verbandspräsident Aus für kostenloses Girokonto bei Sparkassen

Kunden der Sparkassen müssen mit neuen Gebühren rechnen: Das Girokonto soll bald nicht mehr kostenlos sein. Der Grund dafür sind die niedrigen Zinsen in der Eurozone. Auch die Sparkasse Hannover wird ihre Gebührenordnung überarbeiten.

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"Die Zeit von kostenlosen Girokonten ist vorbei": Die Sparkassen kündigen höhere Gebühren für ihre Kunden an.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Frankfurt/Main. Angesichts der Niedrigzinsen in der Eurozone sehen sich die Sparkassen dazu gezwungen, über Gebühren für bisher kostenlose Bankdienstleistungen nachzudenken. "Die Zeit von kostenlosen Girokonten ist vorbei", sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Georg Fahrenschon, am Dienstag in Frankfurt. "Alle Marktteilnehmer müssen angesichts der falschen Zinspolitik neue Ertragsquellen erschließen."

Stefan Becker, Sprecher der Sparkasse Hannover, sagte auf Anfrage, dass "Leistung ihren Preis" habe. Die Analyse von Fahrenschon sei genau richtig: Die Zeiten des kostenlosen Online-Konto samt EC-Karte werden damit in absehbarer passé sein. "Es wird etwas kommen", sagte Becker zu möglichen Gebühren. Wann diese kommen, wollte er allerdings nicht sagen.

EZB erhebt Strafzinsen von den Banken

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Leitzins in der vergangenen Woche von 0,05 auf null Prozent gesenkt. Außerdem müssen Banken höhere Strafzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken, anstatt Kredite an Unternehmen und Verbraucher zu vergeben. Die Zentralbank will auf diese Weise mehr Geld in die Märkte pumpen und Mini-Inflation sowie die Konjunkturschwäche bekämpfen.

Bankgebühren, Dispozinsen, Tagesgeld und Sparbuch: Hier lesen Sie, welche Folgen die Geldpolitik der EZB für die Verbraucher noch hat.

Fahrenschon legte am Dienstag die Geschäftsergebnisse des vergangenen Jahres vor. 2015 konnten die 413 Sparkassen sinkende Zinsüberschüsse durch höhere Provisionsüberschüsse ausgleichen – besonders dank guter Geschäfte mit Wertpapieren. Der Vorsteuergewinn lag letztlich mit 4,6 Milliarden Euro um 200 Millionen Euro unter dem Wert von 2014. Unter dem Strich stand erneut ein Überschuss von rund 2,0 Milliarden Euro.

"Es ist aber angesichts der Zinspolitik der EZB klar, dass sich diese guten Ergebnisse in den nächsten Jahren nicht wiederholen werden", sagte Fahrenschon. "Die Sparkassen werden vielmehr unternehmerisch sehr stark gefordert werden."

dpa/sbü/wer

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