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US-Medien: Microsoft könnte sich an Dell-Übernahme beteiligen
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Computer US-Medien: Microsoft könnte sich an Dell-Übernahme beteiligen

Der Software-Riese Microsoft verhandelt laut US-Medienberichten über eine finanzielle Beteiligung an der Übernahme des Computer-Herstellers Dell. Es gehe um eine bis drei Milliarden Dollar, berichtete der Fernsehsender CNBC am Dienstag.

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Der Software-Riese Microsoft verhandelt nach Informationen des «Wall Street Journal» über eine finanzielle Beteiligung an der Übernahme des Computer-Herstellers Dell.  Foto: Jagadeesh Nv

New York. Das "Wall Street Journal" sprach von mehreren Milliarden. Eine feste Zusage gebe es allerdings noch nicht.

Nach bisherigen Informationen verhandelt Dell mit dem Finanzinvestor Silver Lake Partners über einen Kauf. Der Deal um den drittgrößten PC-Hersteller dürfte mehr als 20 Milliarden Dollar schwer sein. Laut Medienberichten arbeitet Firmengründer Michael Dell daran, das Unternehmen mit der Übernahme wieder von der Börse zu nehmen. Dann könnte er den Konzern radikaler umbauen, ohne Anlegern Quartal für Quartal gute Zahlen liefern zu müssen.

Microsoft konzentrierte sich lange Jahre auf die Software und überließ die Produktion der Geräte den Partner-Herstellern. Zuletzt rückte der Konzern jedoch immer mehr ins Hardware-Geschäft vor. Bei Smartphones gibt es eine enge Partnerschaft zwischen Microsoft und Nokia. Bei Tablets ist Microsoft seit Oktober mit dem eigenen Gerät Surface auf dem Markt. Eine Beteiligung an Dell könnte Microsoft auch helfen, den PC-Konzern im Windows-Lager zu halten. Denn im Rahmen des Neuanfangs könnte Dell dem Vernehmen nach in den Markt für mobile Geräte einsteigen. Als Investor hätte Microsoft möglicherweise bessere Karten bei der Auswahl des Betriebssystems und könnte Dell so in Richtung des eigenen Windows-Systems für Smartphones steuern.

Dell zählt zu den großen Verlierern der Umwälzungen in der Computerbranche. Die Verbraucher greifen inzwischen lieber zu Smartphones und Tablets. Der weltweite Marktanteil von Dell sank im Weihnachtsquartal nach Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner auf 10,2 Prozent von 12,2 Prozent ein Jahr zuvor.

dpa

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