Im Streit um das VW-Gesetz dürfte Deutschland um die drohende millionenschwere EU-Strafe herumkommen. Der einflussreiche Gutachter am Europäischen Gerichtshof (EuGH) empfahl am Mittwoch, die Klage der EU-Kommission abzuweisen. Diese hatte eine Strafe von mindestens 63 Millionen Euro beantragt.
Einen Schlag mehr hatte die IG Metall VW im Haustarifkonflikt abringen wollen. Mit einem Einmal-Plus von rund 300 Euro ist das geglückt. Der Nachteil ist die lange Laufzeit des Kompromisses. Doch es gibt ein Hintertürchen.
In Niedersachsen sollen die Möglichkeiten der Elektromobilität schon früher zu spüren sein als in anderen Teilen der Republik. Die Metropolregion Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg ist eines von vier „Schaufenstern“, in denen die neue Technologie vorangetrieben wird.
Der Tarif-Kompromiss der Metaller aus der Fläche steht - nun kämpft die Gewerkschaft im VW-Haustarif um ein Extra-Bonbon. Europas größter Autobauer legt dabei ein erstes Angebot auf den Tisch. Ob nun zu Ende verhandelt wird oder ob doch noch Warnstreiks drohen, bleibt unklar.
Gibt es bei Tarifverhandlungen in einer Region einen Pilotabschluss, hat das Signalwirkung für die Branche. Die Region Küste der Metall- und Elektroindustrie hat das Ergebnis aus Bayern übernommen.
Die geplante Finanztransaktionssteuer könnte allein die Nord/LB mehrere Hundert Millionen Euro kosten. Die Branche blickt besorgt nach Brüssel.
Die Tarifverhandlungen für die 140.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Norden gehen am Montag in die voraussichtlich letzte Runde. Die IG Metall Küste und der Arbeitgeberverband Nordmetall wollen über die Übernahme des Verhandlungsergebnisses aus Bayern beraten.
Apothekenkunden zwischen Harz und Küste müssen mit Engpässen bei manchen Medikamenten rechnen. Hintergrund ist eine Zuspitzung des Tarifkonflikts in Niedersachsens Groß- und Außenhandel mit seinen rund 94 000 Beschäftigten. Die Gewerkschaft Verdi wird bald zu Arbeitskampfaktionen aufrufen.
Der Stahlhersteller Salzgitter AG hat seine Aktionäre auf ein schwieriges Jahr eingeschworen. „Die Schuldenkrise als Kern des Übels dauert an“, sagte Konzernchef Heinz Jörg Fuhrmann am Donnerstag bei der Hauptversammlung in Braunschweig.
Der Chef von VW Nutzfahrzeuge Eckhard Scholz spricht im HAZ-Interview über die Autokrise in Europa und den Standort Hannover.
Europas zweitgrößter Zuckerhersteller Nordzucker sieht sich mit dem Vorwurf illegaler Preisabsprachen konfrontiert. Das Unternehmen aus Braunschweig bestätigte am Freitag, am 23. April Besuch von den EU-Kartellwächtern bekommen zu haben.
Rund 100 000 tariflich bezahlte Metaller in Niedersachsen erhalten von Juli an spürbar mehr Geld. Gewerkschaft und Arbeitgeber verständigten sich am Freitag in Hannover wie erwartet darauf, den am Mittwoch in Bayern erzielten Pilotabschluss für die Metall- und Elektroindustrie zu übernehmen.
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Der Chef des Hauptstadtflughafens, Hartmut Mehdorn, stellt sich heute einer Anhörung im Berliner Abgeordnetenhaus. Im Bauausschuss soll er die Fragen der Abgeordneten zur Zukunft des Bauprojekts in Schönefeld beantworten. mehr