Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen 400 Millionen Euro für neue Wohnungen
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen 400 Millionen Euro für neue Wohnungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:56 08.09.2015
Von Michael B. Berger
Quelle: dpa (Symbolbild)
Anzeige
Hannover

Die landeseigene Förderbank solle das Geld am Kapitalmarkt aufnehmen und als zinslose Darlehen an Wohnungsbauunternehmen weitergeben. Für diesen Zweck habe man extra das Wohnungsbauförderungsgesetz geändert, sagte die Sozialdemokratin.

Mit der Wohnungsbauförderung, die der Verwaltungsrat der N-Bank am Dienstag gutgeheißen hat, solle der Bau von bezahlbarem Wohnraum sowie auch barrierefreien Wohnungen für Ältere
ermöglicht werden. Das 400-Millionen-Euro-Programm sei unabhängig von den 40 Millionen pro Jahr, die vom Bund für den sozialen Wohnungsbau kämen.
„Gerade in den großen Städten Niedersachsens ist der Wohnungsmangel eklatant“, sagte Rundt. Nach Schätzungen der N-Bank werden jährlich 13 000 neue Wohnungen gebraucht. „Ob wir da die Programme noch hochschrauben müssen, ist fraglich.“

Das Land habe bewusst darauf verzichtet, eigens Wohnungsbauprogramme für Flüchtlinge aufzulegen, da die Bildung von „Gettos“ vermieden werden müsste, sagte die Ministerin. Das Sonderprogramm war vor der Sommerpause im ersten Nachtragsetat beschlossen worden. Das Ministerium will ermöglichen, dass die Kommunen Belegungsrechte an den Wohnungen bekommen können.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Lebensmittelbranche scheut eine umfassende Pflicht für eine Herkunftskennzeichnung: Zu teuer, zu aufwendig, heißt es. Doch der Bremerhavener Tiefkühlkosthersteller Frosta hat diese schon umgesetzt und dafür bereits viel Lob erhalten.

08.09.2015
Niedersachsen Geplanter Jobabbau in Gifhorn - IG Metall droht Conti mit Arbeitskampf

Bei Continental in Gifhorn droht die IG Metall mit Arbeitskampf / Konzern will Arbeitszeit verringern

Lars Ruzic 10.09.2015

Die zum Tui-Konzern gehörende TuiFly Nordic unterstützt skandinavische Reisende, die Flüchtlingen helfen wollen. Die Airline erlaubt Passagieren, auf Flügen zu griechischen Inseln wie Kos und auch nach Sizilien kostenfrei 10 Kilogramm Extra-Gepäck mitzunehmen – für die deutsche TuiFly gilt das nicht.

07.09.2015
Anzeige