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Abmahnungswelle trifft Makler

Falsche Angaben Abmahnungswelle trifft Makler

Bei Immobilienmaklern in Niedersachsen und Schleswig-Holstein gehen dieser Tage massenweise wettbewerbsrechtliche Abmahnungen ein: Es geht um angeblich falsche Angaben in Impressen.

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Quelle: Symbolbild

Hannover. Weil sie in ihrem Impressum veraltete Angaben zu ihrer Aufsichtsbehörde machen, fordert ein angeblicher Mitbewerber aus München eine Unterlassungserklärung und stellt für seine Bemühungen einen Betrag von 150 Euro in Rechnung. Die IHK Hannover rät ihren Mitgliedern, die Schreiben zu ignorieren

„Das ist immer die gleiche Masche“, sagt der Vize-Präsident des Immobilienverbandes IVD, Rudolf Koch. Zusammen mit Vertretern der Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie weiteren Wirtschaftsverbänden wollen die Makler deshalb auf gesetzliche Änderungen dringen.

Absender der aktuellen Abmahnungen ist nach HAZ-Informationen ein bekannter Abmahn-Profi aus München. Seine Schreiben beziehen sich auf Gesetzesänderungen in beiden Bundesländern: In Niedersachsen sind seit April nicht mehr die Kommunen, sondern die IHK für die Aufsicht über die Immobilienmakler zuständig - viele haben diese Änderung in ihrem Impressum noch nicht berücksichtigt.

Das Vorgehen des Absenders sei typisch für „gewerbliche Abmahner“, die einen schnellen Euro machen wollen heißt es in der Branche. Deren Vorgehen basiert auf den Bestimmungen des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG), das Konkurrenten und Kunden vor unfairem Verhalten von Marktteilnehmern schützen soll.

Mehr noch als Einzelpersonen stören die Wirtschaft sogenannte Abmahnvereine, zu denen darauf spezialisierte Juristen etwa die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs oder die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zählen. Die DUH beispielsweise finanziert ihre Kampagnen und Klagen im Zusammenhang mit der Diesel-Affäre unter anderem über Abmahnungen: Im Jahr 2015 kamen auf diesem Wege fast 2,5 Millionen Euro in die Kasse.

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