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Amerika klotzt in Hannover

Branchenschau Amerika klotzt in Hannover

Amerikas Industrie folgt ihrem Präsidenten in Scharen nach Hannover. Mit 465 Ausstellern hätten sich so viele US-Firmen zur Hannover Messe angemeldet wie noch nie zu einer Branchenschau außerhalb ihres eigenen Kontinents, sagte Messe-Vorstand Jochen Köckler.

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Die Zahl der US-Aussteller auf Industriemesse fast verfünffacht.

Quelle: dpa

Hannover. „Das hat selbst unsere optimistischsten Erwartungen übertroffen. Zur letzten Messe vergleichbarer Größe vor zwei Jahren waren nicht einmal 100 US-Firmen angereist. Von AT&T über IBM oder Intel bis zu General Electric oder Microsoft reicht die Liste von US-Konzernen, die in Hannover ausstellen. Ihr geballter Auftritt lässt die Zahl der Aussteller insgesamt gegenüber dem Vergleichsjahr 2014 um gut 8 Prozent auf 5200 und die Ausstellungsfläche um 5 Prozent wachsen. Die Veranstalter rechnen mit gut 175 000 Besuchern – der üblichen Resonanz auf die Industriemesse in geraden Jahren, wenn sie etwas kleiner ausfällt.

Messe-Vorstand Köckler erwartet in Hannover „ein Kräftemessen der Industrienationen“. Den Megatrend der Branche, die Digitalisierung der Produktion, treiben Deutschland und die USA von zwei Seiten voran. Während die heimischen Firmen ihr Know-how in den Ingenieursbranchen Maschinenbau und Elektrotechnik einbrächten, seien die Amerikaner besonders stark bei datenbasierten Geschäftsmodellen. Die unterschiedliche Sicht auf die Digitalisierung äußert sich schon in den Begrifflichkeiten: Während Deutschland von der vierten industriellen Revolution (oder Industrie 4.0) spricht, heißt das Schlagwort in den USA „Industrial Internet“.

„Wir bringen das Beste aus zwei Welten zusammen“, meinte Köckler. Auf der Hannover Messe werde sich zeigen, ob sich beide Sichtweisen zusammenführen ließen. In der deutschen Industrie gibt es daran großes Interesse. „Wir sollten den Weg der Partnerschaft gehen“, sagte Steffen Haack, Vorstand des Industriezulieferers Bosch Rexroth, „und suchen da auch die Verbindung zu US-Unternehmen.“ Noch steckt Industrie 4.0 in den Kinderschuhen, doch vor allem bei der sogenannten vorausschauenden Wartung von Anlagen ließen sich heute schon zweistellige Produktivitätsfortschritte erzielen, sagte Haack. Köckler versprach dem bei der Digitalisierung noch zögerlichen Mittelstand „mehr als 100 konkrete Anwendungsbeispiele“.
Den zweiten Schwerpunkt der am Montag beginnenden Industrieschau bildet die Energiebranche.

Auch hier spiele die Digitalisierung und die Integration der zunehmend dezentralen Energieerzeugung und -vernetzung eine wachsende Rolle. Nur die Hannover Messe könne alle technologischen und wirtschaftlichen Facetten abbilden, argumentierte Köckler. Deutschland sei „das ideale Labor“, um neue Technologien in diesem Bereich voranzubringen, sagte der Chef der Deutschen Energieagentur, Andreas Kuhlmann.

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