Im Vergleich zum Juli des Vorjahres ist die Entwicklung positiv.
Dennoch bewertet die Bundesagentur für Arbeit die Entwicklung insgesamt positiv, da die Unternehmen deutlich mehr Arbeitskräfte suchen als vor einem Jahr. „Die Wirtschaft ist weiter auf Erfolgskurs“, sagte der Chef der Regionaldirektion, Klaus Stietenroth, am Donnerstag in Hannover. Mehr neue Stellen werden in der Zeitarbeitsbranche, im Bau- und Gastgewerbe, im Verarbeitenden Gewerbe sowie der Herstellung von Fahrzeugteilen angeboten.
Im Juli waren 302 060 Menschen in Niedersachsen ohne Job. Dies sei im Vergleich zum Juni ein Anstieg um 3,6 Prozent, teilte die Bundesagentur für Arbeit mit. Wegen des Ausbildungsendes vieler Jugendlicher und der Ferienzeit gilt eine leicht höhere Arbeitslosigkeit im Juli als normal. Schulabgänger etwa melden sich bei erfolgloser Jobsuche vorübergehend arbeitslos.
Im Vergleich zum Juli des Vorjahres ist die Entwicklung positiv: Die Zahl der Arbeitslosen ist um 4,3 Prozent gesunken. Die Arbeitslosenquote in Niedersachsen lag im Juli bei 7,6 Prozent, im Juni bei 7,3 Prozent.
Besonders stark ist erwartungsgemäß der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen: 37 361 der unter 25-Jährigen waren im Juli ohne Job, das ist ein Anstieg von 26,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr allerdings sind es rund 9 Prozent weniger.
dpa
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Kommentare
Das materielle Sein bestimmt das Gutdraufsein! Oke Bandixen – 31.07.10
Der Standort Deutschland hat auf Dauer nur Perspektive, wenn die Leute endlich Geld zur Arbeit mitbringen ... Dass man von einer Vollzeit-Stelle wirklich leben können sollte, ist eine kommunistische Utopie! Wer so einen Unsinn vertritt, muss dringend vom Verfassungsschutz überwacht werden! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenAlles Lüge Ernst P, – 31.07.10
Die Schulen haben Sommerferien somit steigen die Zahlen der Erwerbslosen die normalerweise dadurch aus der Statistik herausfallen.Der Staat sollte endlich mal die wahren Arbeitslosenzahlen veröffendlichen!!!
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Die niedersächsiche Wirtschaftspolitik hat versagt Laura M. – 29.07.10
"Mehr neue Stellen werden in der Zeitarbeitsbranche, im Bau- und Gastgewerbe, im Verarbeitenden Gewerbe sowie der Herstellung von Fahrzeugteilen angeboten"Diese Stellen sind nicht zukunftsweisend und zudem ohne fortdauernde Subventionen auf Dauer nicht in Deutschland haltbar.
Es ist eine Farce.
Bei der MHH oder TiHO sind die meisten Stellen auf 1 Jahr befristet und gar untertariflich bezahlt. So wird es keine erfahrene und standortgebundene Wissenschaftler und Experten geben.
Aufträge aus anderen Ländern werden mit unseren Steuergeldern in den Billiglohnländern verlagert und Forschungsaufträge aus dem Ausland gibt es keine. Dieser Arbeitsmarkt bedeutet im zunehmenden Konkurrenzkampf der Globalisierung den Ruin für Deutschland. Bald brauchen wir auch keine PISA-Studien mehr betreiben, wenn Ärzte und Akademiker hier sowieso nur Würstchen verkaufen können. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Der Standort Hannover jedenfalls ist ein trauriges Bild Jenny – 29.07.10
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