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Warburg übernimmt das Ruder bei Nord/LB-Tochter

Banken Warburg übernimmt das Ruder bei Nord/LB-Tochter

Neuer Kapitalverwalter kontrolliert mehr als 34 Milliarden Euro. Die Standorte in Hannover und Hamburg sollen bestehen bleiben. 

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Die Hamburger Privatbank M.M. Warburg & Co. hält künftig die Mehrheit an der Nord/LB Asset Management  in Hannover. 

Quelle: Claus-Joachim Dickow

Hannover. Die Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) gibt ihre Kapitalverwaltungstochter mehrheitlich an die Warburg-Gruppe in Hamburg ab. Die Nord/LB Asset Management in Hannover kommt unter das Dach einer Holding, an der Norddeutschlands größte Bank nur noch mit 24,9 Prozent beteiligt ist. 75,1 Prozent hält M.M. Warburg & Co., das selbst seine Tochter Warburg Invest in das neue Unternehmen einbringt. Damit übernimmt das Privatbankhaus auch die unternehmerische Führung. Die beiden künftig unter einem Dach operierenden  Gesellschaften sollen jedoch an ihren Standorten in Hamburg und Hannover bestehen bleiben, teilten Nord/LB und Warburg in einer gemeinsamen Erklärung mit. Zusammen kommen sie auf ein verwaltetes Vermögen  von mehr als 34 Milliarden Euro. Die Nord/LB-Tochter hat mehr als 100 Mitarbeiter, bei Warburg Invest sind es nach Angaben eines Sprechers nur 30. 

Über die Konditionen der Transaktion wurde nichts bekannt. „Mit Warburg bekommen wir einen hochprofessionellen Partner im Asset Managment an die Seite“, erklärte Nord/LB-Vorstandsmitglied Hinrich Holm. Beide Häuser verbindet laut Warburg-Chef Joachim Olearius „über Generationen ein gemeinsames Wirken in Norddeutschland“. 

Der Teilrückzug der Nord/LB ist eine Folge der Strategie „One Bank“. Die Bank hatte nach den Milliardenverlusten des Jahres 2016 sämtliche Konzerntöchter auf den Prüfstand gestellt. Der in diesem Zusammenhang ebenfalls erwogene Verkauf der Deutschen Hypothekenbank in Hannover ist inzwischen vom Tisch. Während er der Bank geholfen hätte, bei der angestrebten Verbesserung der Eigenkapitalquote einen großen Schritt voranzukommen, ist dies bei dem nun abgeschlossenen Geschäft nicht der Fall. Hier gehe es vor allem um die Konzentration auf das Kerngeschäft sowie  die Vereinfachung von Konzernstruktur und -Rechnungslegung, hieß es. 

Von Albrecht Scheuermann

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