Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Bis zu 700 neue Jobs bei VWN möglich

Geplante Produktionsausweitung Bis zu 700 neue Jobs bei VWN möglich

Die geplante Produktionsausweitung bei Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) könnte bis zu 700 neue Jobs im Stammwerk Hannover schaffen. Bereits nach den Sommerferien müsse man Leiharbeiter der Wolfsburg AG an Bord holen, um im Oktober mit der zusätzlichen Nachtschicht zu beginnen, sagte VWN-Betriebsratschef Thomas Zwiebler der HAZ.

Voriger Artikel
Vertrag von Tui-Chef Frenzel verlängert
Nächster Artikel
China wird Partnerland der Hannover Messe

VWN-Betriebsratschef Thomas Zwiebler.

Quelle: Ralf Decker

Hannover. „Wir brauchen diesen Befreiungsschlag“, so der Gewerkschafter. „Wenn wir jetzt nicht anfangen, wird es in diesem Jahr nichts mehr.“

Die endgültige Entscheidung über die Produktionsaufstockung obliegt allerdings der Konzernzentrale in Wolfsburg. Sie soll noch in dieser Woche fallen. „Ich gehe davon aus, dass das klappt“, gab sich Zwiebler optimistisch. Die Belegschaftsvertreter seien gesprächsbereit, falls es noch offene Fragen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit des Projekts geben sollte. Zuletzt hatte VWN die Produktionspläne für 2011 angesichts kräftig gestiegener Nachfrage nach den Fahrzeugen der Transporter-Familie bereits zum zweiten Mal nach oben korrigiert.

Ging man zu Beginn des Jahres noch von einem Produktionsvolumen von 135.000 Fahrzeugen aus, sollen nun 147.000 Transporter, Multivans und Caravelle vom Band laufen. „Wir haben einen hohen Auftragsbestand“, so Zwiebler. Das sei allein mit den Sonnabendschichten, die im Werk seit Oktober 2010 gefahren werden, nicht mehr zu bewerkstelligen, sagte der Betriebsratschef. „Wir müssen jetzt zum großen Sprung ansetzen.“ Dafür will der 46-Jährige auch auf der heutigen Betriebsversammlung in Hannover noch einmal werben.

Die Produktionsvolumina in der Nachtschicht wären allerdings nur halb so hoch wie an einer Fertigungslinie bei Tag. Zwiebler hält das dennoch für ökonomisch darstellbar – die Beschäftigten in der Montage müssten in dem Fall eben mehr unterschiedliche Arbeitsschritte übernehmen, als das in einer normalen Schicht der Fall wäre. Außerdem könne man über zusätzliche Automatisierung oder Rationalisierungen bei Früh- und Spätschicht noch nachjustieren. „Wir werden da nicht lockerlassen.“

Die Betriebsräte gehen davon aus, dass sie den Leiharbeitern der zum Konzern gehörenden Wolfsburg AG auch mittelfristig eine Perspektive bieten können. Sie rechnen damit, dass die Transporter-Verkäufe auch 2012 auf hohem Niveau bleiben. Zudem rollt dann bereits die Produktion des Pritschenwagens Amarok an, den VWN von Hannover aus in Europa verkaufen will. Der für den Neuanlauf nötige Umbau der Produktion ist auch der Grund dafür, dass die Hannoveraner in den bevorstehenden Werksferien nicht weiterarbeiten können, wie es in anderen VW-Werken der Fall ist.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Niedersachsen

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

VOLKSWAGEN VZ 128,29 -1,39%
CONTINENTAL 192,51 -0,37%
TUI 14,53 -0,17%
SALZGITTER 37,06 -1,07%
HANNO. RÜCK 104,40 -1,29%
SYMRISE 61,96 +0,40%
TALANX AG NA... 35,30 -0,70%
SARTORIUS AG... 84,30 +0,98%
CEWE STIFT.KGAA... 75,39 +2,49%
DELTICOM 14,12 +2,05%
DAX
Chart
DAX 12.112,00 -1,24%
TecDAX 2.249,50 -0,79%
EUR/USD 1,1723 -0,03%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

RWE ST 20,27 +0,81%
FMC 79,56 +0,65%
FRESENIUS... 69,65 +0,38%
DT. BANK 14,02 -3,14%
THYSSENKRUPP 25,93 -1,66%
HEID. CEMENT 80,08 -1,60%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 124,50%
Crocodile Capital MF 102,07%
Allianz Global Inv AF 99,22%
BlackRock Global F AF 96,84%
Commodity Capital AF 90,58%

mehr