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Postboten in Hannover streiken am Freitag

Deutsche Post Postboten in Hannover streiken am Freitag

Am Freitag könnten viele Briefe in der Region Hannover liegenbleiben: Die Gewerkschaft Verdi hat rund 400 Beschäftigte der Deutschen Post AG in Niedersachsen und Bremen zum Streik aufgerufen.

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Am Freitag werden viele Zusteller in Hannover keine Briefe austragen – sondern demonstrieren
 

Quelle: dpa

Hannover.   Am Freitag werden voraussichtlich viele Briefe in der Region Hannover an den Standorten der Deutschen Post liegenbleiben. Die Gewerkschaft Verdi hat in Niedersachsen und Bremen rund 400 Beschäftigte zu einem eintägigen Warnstreik aufgerufen, rund 150 davon in der Region Hannover. Das teilte die Gewerkschaft am Donnerstag mit. 

Die streikenden Postler planen für den Freitagvormittag eine Kundgebung vor dem Verdi-Gebäude an der Goseriede in Hannover. „Zustelltouren werden ausfallen, viele Briefe werden einen oder zwei Tage später ankommen“, sagte Verdi-Sekretär Thomas Warner.

In den aktuellen Tarifverhandlungen mit der Deutschen Post AG fordert Verdi die Erhöhung der Einkommen und Ausbildungsvergütungen um 6,0 Prozent. Beschäftigte sollen aber auch die Möglichkeit erhalten, diese Erhöhung in mehr Urlaubstage umzuwandeln, ähnlich wie bei der Deutschen Bahn. In Niedersachsen beschäftigt die Post rund 12.000 Angestellte nach Tarif sowie rund 4000 Beamte. 

Post kritisiert Warnstreiks als „unnötig“

Die bisher drei Verhandlungsrunden verliefen ohne Einigung. Am Montag wollen Unternehmen und Gewerkschaft weiterverhandeln. In anderen Bundesländern haben Postzusteller schon am Donnerstag gestreikt. Die Post kritisierte die Warnstreiks als „unnötig“. Die bisherigen Verhandlungen seien sachlich und konstruktiv verlaufen. 

Der international tätige Bonner Konzern steht wirtschaftlich gesehen derzeit gut da. Wachstumsmotor sind der Online-Handel und das globale Expressgeschäft. Die Briefmenge schrumpft hingegen.

Von Christian Wölbert und Claus Haffert

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