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Das erwartet die Besucher auf der Cebit

Zwischen Mensch und Maschine Das erwartet die Besucher auf der Cebit

Ab Montag werden auf der Cebit in Hannover fünf Tage lang die Neuigkeiten aus der Technik-Welt vorgestellt. Ein erster Rundgang auf der weltweit größten Messe für Informationstechnik zeigt: Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen immer mehr. 

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Der freundliche Android von nebenan.

Quelle: Schaarschmidt

Hannover. Vom freundlichen Android als fachkundiger Helfer bis zum Shopping ohne Umkleidekabine: Auf dieser Erneuerungen darf man bei der Cebit gespannt sein:

Shopping ohne Umkleidekabine

Auch wenn der Onlineversandhandel vieles für die Modebranche vereinfacht hat, so bescherte er ein Problem: hohe Kosten durch Rücksendungen, weil die Sachen nicht passen. Hewlett Packard Enterprise will dafür jetzt Abhilfe schaffen. Mithilfe eines Kamerasystems kann der Kunde einen Avatar von sich anfertigen lassen, mit dem er dann im Netz shoppen geht. Der Avatar probiert die Kleidung an – und der Kunde sieht, ob sie gut sitzt.

Der freundliche Android von nebenan

Pepper ist so groß wie ein siebenjähriges Kind und klingt auch in etwa so. Doch was er sagt, ist gar nicht kindlich: „Ich bin eine hoch entwickelte Kombination aus Hard- und Software, erschaffen, um dir zu helfen und Freude zu bereiten“, stellt sich der kleine Roboter am Stand seiner Herstellerfirma Aldebaran auf der Cebit den Besuchern vor. Denn Pepper soll Menschen in unterschiedlichen Situationen – meist in Geschäftsprozessen – beraten. In Japan etwa verkauft der Androide schon Kaffeemaschinen, in Frankreich soll er demnächst bei der Bahn und in der Kaufhauskette Carrefour als fachkundiger Helfer anfangen. Das kindliche Äußere und seine Fähigkeit, Emotionen wahrzunehmen, zu verarbeiten und zu beantworten, sind dabei seine wichtigsten Werkzeuge. „Er soll den Menschen sympathisch sein, sie sollen keine Scheu vor ihm haben“, erklärt Aldebaran-Mitarbeiter Maia Dragic. Und Pepper zieht die Umstehenden schnell in seinen Bann. Er erkundigt sich nach dem Befinden und verteilt auf Wunsch sogar Umarmungen. Ein raffinierter Lichtmechanismus lässt es scheinen, als ob der Androide hin und wieder zwinkert. 

Der Chip in meinem Kopf

Patrik Kramer ist ein Cyborg. So werden Menschen genannt, die ein digitales Implantat tragen. Er hat es sich mithilfe einer Spritze unter die Haut setzen lassen, knapp hinter dem Daumenansatz. Der Mikrochip ermöglicht ihm etwa, durch Berührung seine Haustür zu entriegeln. Und seine wichtigsten Daten wie Passwörter hat er stets dabei. Cyborgs wie Kramer sind jedoch noch selten, kaum jemand trägt ein digital funktionsfähiges Implantat im Körper, ohne es aus medizinischen Gründen zu müssen. Doch das könnte sich ändern. Denn Neugierige können sich an Kramers Stand von Digiwell den Mikrochip implantieren lassen. Und Kramer geht sogar noch weiter: „Jetzt steht die Technologie zwar noch am Anfang, aber in 15 Jahren können wir einen Chip direkt in den Kopf implantieren und das Gehirn mit dem Internet verbinden“, sagt er voraus.

Ein Helfer hebt ab

Wie ein riesiger Staubsauger klingt es, wenn bei der sechsflügligen Drohne der Motor angeworfen wird. Sie steigt etwa zwei Meter hoch, saust an der Absperrung in der Messehalle entlang und schwebt dann durch eine Art metallenen Reifen. Ihr Pilot steht am Boden, hält die Steuerung in der Hand und trägt eine Datenbrille. Darauf sieht er die Welt aus der aktuellen Perspektive der Drohne. Auf der Cebit liefern sich die Drohnenpiloten kleine Wettrennen durch einen speziellen Parcours. „Wir wollen den Besuchern zeigen, dass Drohnen nicht pauschal gefährlich sind“, sagt Christian Listl, bei Conrad Electronics im Bereich Drohnen tätig. „Sie können viele nützliche Dinge tun“, zum Beispiel bei der Suche nach vermissten Personen helfen, die Lage an einem Unfallort erfassen oder in Seenot geratene Schwimmer mit dem Abwurf eines Rettungsrings retten.

Cebit

Die Cebit ist von Montag bis Freitag täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Ein Ticket für alle Messetage kostet 60 Euro. Studenten und andere Besucher mit Ermäßigungsberechtigung zahlen 25 Euro pro Tag. Unter 16-Jährige haben keinen Zutritt. Das Messeticket selbst gilt nicht mehr als Fahrschein für den Nahverkehr, doch die Üstra hat ein Cebit-Ticket aufgelegt. Es kostet 23,80 Euro und gilt während der gesamten Messe.

isc

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Cebit-Eröffnung
Posieren mit Bernhardinern: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD, v.li.), der Schweizer Bundespräsident Johann Schneider-Ammann, Bundeswirtschaftminister Sigmar Gabriel (SPD) und Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU).

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