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Coca-Cola schließt Standorte im Norden

360 Jobs betroffen Coca-Cola schließt Standorte im Norden

Der Getränkehersteller Coca-Cola schließt zum 1. August seine Standorte in Bremen und Oldenburg. Betroffen sind nach Unternehmensangaben rund 360 Mitarbeiter, davon allein 319 am Produktionsstandort Bremen.

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Ein LKW fährt in Bremen auf das Firmengelände des Getränkehersteller Coca-Cola. 

Quelle: dpa

Bremen/Oldenburg. Coca-Cola begründete den Schritt mit einer „Straffung des Produktionsnetzwerkes“, mit der das Unternehmen auf veränderte Bedingungen am Markt für Erfrischungsgetränke reagiere. „Uns fällt ein solcher Entschluss nicht leicht, und wir haben ihn nach sorgfältiger Prüfung gefasst. Aber wir müssen uns der Marktentwicklung und den Kundenwünschen anpassen“, sagte Per Jensen, Geschäftsleiter Coca-Cola Nord. „Uns ist es jetzt wichtig, die geplanten Veränderungen sozial verantwortungsvoll umzusetzen.“

Nach Angaben von Martin Gosen, Sprecher von Coca-Cola Deutschland, sind auch weitere Standorte in Deutschland betroffen. Dabei handelt es sich um knapp ein halbes Dutzend kleinerer Standorte, unter anderem in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt seien bundesweit 500 Mitarbeiter betroffen.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kündigte Widerstand gegen die Pläne für Bremen und Oldenburg an. „Wir können die Entscheidung der Geschäftsführung nicht nachvollziehen“, sagte der Gewerkschaftssekretär für die Region Bremen-Weser-Elbe, Thorsten Zierdt. Man werde diese Standorte nicht kampflos aufgegeben. Die NGG und der Bremer Coca-Cola-Betriebsratsvorsitzende Rolf Redel sprachen von über etwa 400 Mitarbeitern, die an beiden Standorten betroffen seien. Für Freitag kündigte Redel eine Betriebsversammlung in Bremen an. Juristisch könne man aber wohl nicht viel gegen die Pläne machen.

Coca-Cola-Sprecher Gosen verwies darauf, dass das Bremer Werk relativ alt und nicht erweiterbar sei und zudem mitten in einem Wohngebiet liege. Im „Großraum Bremen“ solle ein neuer Logistikstandort gebaut werden. Mit den Arbeitnehmervertretern sei festgelegt worden, dass betriebsbedingte Kündigungen möglichst vermieden werden sollten. Wo es möglich sei, sollten alternative Arbeitsplätze innerhalb des Unternehmens an anderen Standorten angeboten werden.

von Helmut Reuter

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