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Conti-Zentrale wird doppelt so teuer wie geplant

200 Millionen Euro Conti-Zentrale wird doppelt so teuer wie geplant

Die neue Konzernzentrale von Continental an der Hans-Böckler-Allee wird offenbar deutlich teurer als geplant. Nach HAZ-Informationen rechnet der Autozulieferer inzwischen mit Baukosten von 200 Millionen Euro - ursprünglich hatte man weniger als die Hälfte veranschlagt.

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„Veränderte Gebäudestruktur“: Der Neubau soll auf beiden Seiten der Hans-Böckler-Allee entstehen.

Quelle: Archiv

Hannover. „Wir befinden uns in der Vorentwurfsplanung unserer neuen Hauptverwaltung“, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Für eine abschließende Kostenschätzung sei es daher noch zu früh: „Wir gehen aktuell von Baukosten in einem niedrigen dreistelligen Millionenbereich aus.“

Continental will die künftige Zentrale an der Pferdeturmkreuzung als Campus anlegen: Die Gebäude streben eher in die Breite als in die Höhe und sind für 1250 Mitarbeiter ausgelegt. Der Einzug ist für 2021 vorgesehen - pünktlich zum 150. Geburtstag des Konzerns.

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Fotostrecke Hannover Aus der Stadt: So soll die neue Conti-Zentrale aussehen

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Dass die neue Verwaltung voraussichtlich doppelt soviel Geld verschlingen wird wie vorhergesehen, liege an der veränderten Gebäudestruktur, hieß es in Unternehmenskreisen. Der jetzige Entwurf sieht vor, dass auf zwei Grundstücken auf beiden Seiten der Hans-Böckler-Allee gebaut wird - inklusive einer Brücke, die beide Gelände verbindet.

Der Neubau wird nötig, weil die aktuelle Zentrale an der Vahrenwalder Straße für den Konzern und seine 900 Mitarbeiter dort zu klein geworden ist und auch den Anforderungen an ein modernes Arbeitsumfeld nicht mehr entspricht. Lange war unklar, ob Continental mit seiner Zentrale in der Landeshauptstadt bleibt - Garbsen galt zeitweilig als ernster Konkurrent und hatte bereits ein Grundstück angeboten.

Am Ende habe die gute Verkehrsanbindung am Pferdeturm den Ausschlag gegeben, hatte es im Sommer bei der Vorstellung der Baupläne geheißen. Die künftigen Gebäude dort sollen nach dem Entwurf des Münchener Architekturbüros Henn nur vier Geschosse haben, die Dächer will man begrünen.

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