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Conti schmiedet Tarif für Studenten

Vereinbarung mit Gewerkschaft Conti schmiedet Tarif für Studenten

Hannover. Der Continental-Konzern hat sich mit seinen „Hausgewerkschaften“ IG Metall und IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) auf eine weit reichende Tarifvereinbarung für dual Studierende geeinigt.

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Conti hat mehr als 520 dual Studierende – jetzt haben sie feste Ansprüche.

Quelle: Conti

Hannover. Das Vertragswerk regelt Ausbildungsbedingungen und Entgelte des Fachkräftenachwuchses. Es ist eine der ersten Vereinbarungen eines Dax-Konzerns mit den Gewerkschaften in diesem Ausbildungszweig überhaupt.

Dual Studierende kombinieren eine betriebliche Ausbildung mit einem Bachelor-Studium. In der Regel sind sie dazu abwechselnd mehrere Wochen in Folge im Betrieb und in der Hochschule. Nach vier Jahren können sie sowohl einen Bachelor-Abschluss als auch einen IHK-„Facharbeiterbrief“ erwerben. Diese Form der Ausbildung wird immer beliebter, auch bei den Konzernen - können sie doch auf diese Weise künftige Führungskräfte schon früh an sich binden. Bei Volkswagen machen dual Studierende schon 20 Prozent der Auszubildenden aus. Conti zählt an seinen mehr als 30 deutschen Standorten 520 dual Studierende - davon gut 160 allein am Konzernsitz in Hannover.

Der Conti sei es vor allem darauf angekommen, die Ausbildungsbedingungen des Nachwuchses einheitlich zu gestalten, sagte Personalchefin Ariane Reinhart. „Die standort- und bereichsübergreifende Ausbildung der dual Studierenden ist ein wichtiger Erfolgsfaktor.“ Die Gewerkschaften sehen in der Vereinbarung vor allem Vorteile für die Beschäftigten und eine Signalwirkung für die Industrie insgesamt.

„Jetzt haben auch die dual Studierenden endlich verbindliche Ansprüche auf eine Ausbildungsvergütung und weitere tarifliche Regelungspunkte wie etwa Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld“, sagte Niedersachsens IG-Metall-Chef Hartmut Meine, gleichzeitig stellvertretender Aufsichtsratschef bei Conti. „Wir setzen darauf, dass diese Regelung auf weitere Unternehmen ausstrahlt“, ergänzte IG-BCE-Tarifvorstand und Conti-Aufsichtsrat Peter Hausmann. Als Blaupause diente den Verhandlungspartnern ein Abschluss, den IG BCE und der Arbeitgeberverband der Deutschen Kautschukindustrie aus Hannover bereits vor zwei Jahren getroffen hatten - es war der erste Flächentarifvertrag für dual Studierende.

Die Beschäftigten bei der Conti arbeiten nach vier verschiedenen Tarifverträgen: Metall, Chemie, Kautschuk und Textil. Die dual Studierenden werden nun nach dem jeweils an ihrem Standort gültigen Vertragswerk bezahlt. Im ersten und zweiten Semester erhalten sie die Vergütung eines Lehrlings im zweiten Ausbildungsjahr, im dritten und vierten Semester werden sie wie im dritten Lehrjahr bezahlt und so weiter. Conti übernimmt zusätzlich alle Beiträge und Gebühren der Unis - in der Regel auch die von privaten Hochschulen und Berufsakademien. Nach Abschluss der Ausbildung hat der Conti-Nachwuchs gute Chancen auf eine Übernahme in eine Festanstellung.

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