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Conti steigert Gewinn um 12 Prozent

Geschäftszahlen Conti steigert Gewinn um 12 Prozent

Positiver Start für Conti im ersten Quartal 2016: Der Technologiekonzern verbucht einen Gewinn von 12 Prozent und blickt auch optimistisch auf das laufende Jahr.

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Conti steigert seinen Gewinn im Startquartal 2016 zweistellig.

Quelle: dpa

Hannover. Der Reifenhersteller Continental hat in Summe einen starken Start ins Jahr hingelegt - muss dabei aber auf Licht und Schatten verweisen. Der Quartalsgewinn unterm Strich wuchs um 12 Prozent auf 734 Millionen Euro, wie Conti am Mittwoch in Hannover mitteilte. Dabei spielte die Antriebssparte des Autozulieferers vor Zinsen und Steuern (Ebit) rund ein Drittel weniger Gewinn ein als im Startquartal 2015. Die schwachen Geschäfte mit Hybrid-Antrieben, die Verbrennungsmotoren mit Batteriekraft verzahnen, sind eine Erklärung.

Conti-Reifensparte legt zu

Auch die Sparte Auto-Infotainment fiel spürbar zurück, was Conti mit auslaufenden Serien auf den wichtigen Märkten Europa und Amerika erklärte. Stärker als vor einem Jahr entwickelte sich dagegen der mit Abstand wichtigste Gewinnbringer, die Conti-Reifensparte. Auch die im Vergleich dazu deutlich kleinere Industriesparte legte merklich zu.

Die Eckdaten hatte der Konzern bereits am vergangenen Freitag beim Treffen der Aktionäre in Hannover vorgestellt. Danach lag der Umsatz in den ersten drei Monaten 2016 bei rund 9,85 Milliarden Euro und damit um drei Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) stieg im ersten Quartal 2016 auf 1,1 Milliarden Euro.

Positiver Blick in die Zukunft

Aufs ganze Jahr gerechnet geht Continental weiter von einem Umsatzwachstum von rund 5 Prozent auf dann 41 Milliarden Euro aus. Rechnerisch ergäbe dies für 2016 ein Ebit von rund 4,5 (2015: 4,4) Milliarden Euro.

Conti baute auch zum Jahresbeginn weiter Mitarbeiter auf: Weltweit zählt der Konzern Ende März 212.417 Beschäftigte, gut 4500 mehr als zum Jahreswechsel. Vor einem Jahr waren es 9921 weniger.

dpa

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