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Conti stemmt sich gegen Russland-Krise

Mehr Umsatz trotz Währungsschwankungen Conti stemmt sich gegen Russland-Krise

Trotz einer flauen Wirtschaftsentwicklung in Europa hat der hannoversche Autozulieferer Continental seinen Umsatz auf 34,5 Milliarden Euro verbessert. Im Vorjahr waren es noch 33,3 Milliarden Euro.

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Continental-Mitarbeiter im Werk in Hannover. Der Autozulieferer stemmt sich gegen die Russland-Krise.

Quelle: Julian Stratenschulte

Hannover. Der Autozulieferer Continental hat trotz Russland-Krise und einer flauen Wirtschaftsentwicklung in Europa seine Geschäfte im vergangenen Jahr ausgebaut. Der Umsatz verbesserte sich von 33,3 Milliarden auf 34,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag in Hannover mitteilte. Damit lag Conti allerdings leicht unter den Erwartungen der von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten.

Der Konzern erklärte, Währungseinflüsse hätten den Umsatz um rund eine halbe Milliarde Euro geschmälert. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg von gut 3,7 Milliarden auf mehr als 3,8 Milliarden Euro. "Für 2015 erwarten wir erneut eine leichte Steigerung der weltweiten Produktion von Pkw bis sechs Tonnen Gesamtgewicht von rund 87 Millionen Fahrzeugen auf etwa 89 Millionen Fahrzeuge", erklärte Vorstandschef Elmar Degenhart. "Deshalb streben wir ein Umsatzwachstum von etwa 5 Prozent auf mehr als 36 Milliarden Euro an." Auch hier hatten Analysten allerdings mehr erwartet.

Die Marge beim bereinigten operativen Ergebnis soll erneut zweistellig sein. 2014 lag sie in etwa auf der Höhe des Vorjahres bei rund 11 Prozent. Die kompletten Geschäftszahlen will Conti am 5. März vorlegen.

dpa

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