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Das sind die heimlichen Messe-Stars

Kommentar zur Hannover Messe Das sind die heimlichen Messe-Stars

Neueste Technologien wie Roboter und Datenbrillen bestimmen die Bilder der Hannover Messe. Doch trotz fortschreitender DIgitalisierung haben die meisten Aussteller mit virtueller Realität nichts am Hut. Wirklich wichtig sind die Mittelständler, die einen großen Anteil an der deutschen Exportstärke haben.

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Quelle: Archiv

Hannover. Seit sechs Jahren versucht die Deutsche Messe nun schon, den Begriff Industrie 4.0 mit Leben zu füllen. Dabei rückt sie immer wieder Roboter und Datenbrillen in den Vordergrund. Das ist nachvollziehbar, weil die Produkte für schöne Bilder sorgen und einen Eindruck von der Zukunft der Industrie vermitteln. Es verstellt allerdings auch ein Stück weit den Blick auf die Realität.

Denn die meisten Unternehmen auf der Hannover Messe haben mit virtueller Realität, dem Internet der Dinge oder künstlicher Intelligenz noch nichts am Hut. Sie stellen zum Beispiel Steckverbinder her, Federn, Hydraulikzylinder oder Magnetventile. Es sind Komponenten, die in den fertigen Produkten unsichtbar sind, aber dennoch unverzichtbar. Das wird auch in Zukunft so bleiben - Digitalisierung hin oder her.

Natürlich müssen sich alle Unternehmen mit der Digitalisierung auseinandersetzen, um ihre eigene Entwicklung, Produktion und Verwaltung zu optimieren. Und natürlich braucht Deutschland in Zukunft mehr Software-Kompetenz, damit die hiesige Industrie nicht zu Zulieferern von Internetkonzernen im Silicon Valley oder Shenzhen degradiert wird.

Doch man sollte nicht vergessen, welchen Anteil Mittelständler mit Produkten wie Kugelsperrbolzen an der deutschen Exportstärke haben. Keine Veranstaltung macht das so deutlich wie die Hannover Messe. Ein Beispiel ist der Steckerhersteller Harting: Er ist kein Digitalisierungs-Vorreiter, die meisten Produkte sind analog. Aber er verschließt sich der Entwicklung nicht und beschäftigt langsam auch mehr Software-Entwickler. Solche Firmen sind die heimlichen Stars der Messe.

Von Christian Wölbert

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