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Niedersachsen Die Wirtschaft in Hannover brummt
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Die Wirtschaft in Hannover brummt
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19:54 23.02.2018
Bauarbeiter zeichnen sich auf einem Gerüst als Silhouette ab.  Quelle: dpa
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Hannover

 Die Wirtschaft im Bezirk der IHK Hannover entwickelt sich noch besser als im übrigen NIedersachsen. Die Geschäftslage sei auf dem höchsten Wert seit mehr als vierzig Jahren und fast alle Branchen blicken optimistischnach vorn. Die Unternehmen wollen weiter investieren und neue Mitarbeiter einstellen, berichtete die IHK am Dienstag. „Die Aussichten für die Wirtschaft in unserer Region sind exzellent“, sagte Hauptgeschäftsführer Horst Schrage. „Wir rechnen in diesem Jahr mit 20.000 neuen Arbeitsplätzen in der Region.“ Durch den vielerorts spürbaren Fachkräftemangel  werde die Besetzung offener Stellen aber immer schwieriger.

Der Aufschwung hält mittlerweile seit acht Jahren an. Dennoch gibt es laut IHK keine Anzeichen für eine Abschwächung des Wachstums. Die Zufriedenheit der Unternehmen stehe auf einem Allzeithoch, hieß es:  Die aktuelle Geschäftslage werde von 47 Pro­zent der Unternehmen als gut beurteilt, 49 Pro­zent seien zufrieden und nur 4 Prozent unzufrieden. Das sei noch einmal eine Steigerung im Vergleich zum letzten Quartal. „Eine so breite Zufriedenheit mit ihrer Geschäfts­lage haben die Unternehmen seit Beginn der Unternehmensbefra­gungen in den Siebziger Jahren noch nicht gezeigt“,  sagte Schrage.

Vor kurzem hatten die niedersächsischen Kammern bereits über die gute Auftragslage berichtet. Dass es im Bezirk Hannover noch etwas besser laufe als im übrigen Land liege an der Struktur der hiesigen Wirtschaft, hieß es. Von der hohen Nachfrage nach deutschen Maschinen und Produkten im Ausland profitierten vor allem Industriebetriebe und der Großhandel. Darüber hinaus boome auch die Baubranche. 

Auch die Erwartungen der Firmen an die Zukunft sind hoch. 29 Prozent der Unternehmen rechnen der IHK zufolge mit einer weiteren Verbesserung, noch einmal 4 Prozentpunkte mehr als im vergangenen Quartal. Die Zahl der Pessimisten ist von 13 auf 11 Prozent gesunken. Die Auftragseingänge der Industrie aus dem Ausland hätten sich in den letzten Monaten kräftig erhöht, hieß es. Der Auftragsbestand liege sogar über dem hohen Niveau zur Zeit der Deutschen Einheit 1991.

Von Jens Heitmann

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