Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Einigung zwischen Metronom und GDL ist nicht in Sicht
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Einigung zwischen Metronom und GDL ist nicht in Sicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:55 11.08.2011
GDL und Metronom verhandeln seit Monaten über einen einheitlichen Tarifvertrag. Quelle: dpa
Anzeige
Uelzen

Im Tarifstreit zwischen Eisenbahngesellschaft Metronom und Lokomotivführergewerkschaft GDL schätzen die Kontrahenten den Stand der Verhandlungen unterschiedlich ein. Während sich Metronom am Donnerstag optimistisch äußerte und in absehbarer Zeit keine weiteren Streiks erwartet, sah die Gewerkschaft noch Handlungsbedarf in einem wichtigen Knackpunkt.

„Es ist endlich Bewegung in die Tarifverhandlungen gekommen“, erklärte Metronom-Sprecherin Tina Allerheiligen. „Wir sind optimistisch, dass wir gemeinsam mit der GDL bald in die Schlichtung gehen können.“ Lutz Schreiber von der GDL widersprach dieser Einschätzung. „Das stimmt so nicht“, bestätigte er einen Bericht der „Allgemeinen Zeitung“ in Uelzen. „Wir müssen uns noch auf ein gemeinsames Vertragswerk für die Gespräche sowie einen externen Dritten einigen.“

Nähere Angaben wollte Schreiber wegen des mit Metronom vereinbarten Stillschweigens nicht machen. Die Gewerkschaft fordert einheitliche Rahmenbedingungen für alle Lokführer.

jhe/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das Geschäft mit Pauschalreisen läuft wieder bestens und viele Europäer haben ihre Urlaubskasse aufgestockt. Den Reisekonzern Tui plagen dennoch Sorgen: Der arabische Frühling schlägt stärker ins Kontor als erwartet und hohe Spritkosten belasten die Schifffahrt.

11.08.2011

Der Ausstieg aus der Atomenergie hinterlässt beim Energieversorger e.on tiefe Spuren. Nach dem ersten Quartalsverlust in der Geschichte des Konzerns stellt Vorstandschef Johannes Teyssen bis zu 11.000 Stellen zur Disposition, die Masse davon in der Verwaltung.

Jens Heitmann 10.08.2011

Der Sparkurs bei e.on treibt Gewerkschaftern und Politikern auch in Niedersachsen Sorgenfalten auf die Stirn. Noch sind die Folgen der Kürzungen für die Kraftwerkstochter in Hannover unklar. Die IG BCE will das Konzept prüfen, der Bürgermeister bangt um die Jobs.

10.08.2011
Anzeige