Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Mitarbeiter warnte schon 2011 vor Verstoß
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Mitarbeiter warnte schon 2011 vor Verstoß
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:16 27.09.2015
Quelle: dpa
Anzeige
Wolfsburg

Schon im Jahr 2011 habe ein Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass der Einsatz von Software, die eine Abgasprüfung erkennt und entsprechend die Motorleistung herunterreguliert, einen "Rechtsverstoß" darstellen könnte, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Verweis auf einen Prüfbericht der internen Revision von Volkswagen.

Dieser Bericht sei dem Aufsichtsrat bei seiner Sitzung am Freitag, die mit der Absetzung von VW-Chef Martin Winterkorn endete, vorgelegt worden. Er gebe aber keine befriedigenden Antworten, warum die Warnung vor dem illegalen Tun in den Hierarchien versandet sei. Die Zeitung schreibt weiter, der Aufsichtsrat habe nun eine eigene Prüfung angeordnet. Die amerikanische Großkanzlei Jones & Day sei beauftragt worden zu klären, wer intern Verantwortung für die schweren Verfehlungen trage. Dies wollte der Konzern der "FAS" offiziell nicht bestätigen. Es gebe noch keine Verträge.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Traditionell sind Deutschland und der Iran gute Handelspartner. Nach dem Atomdeal und der bevorstehenden Lockerung von Sanktionen hoffen niedersächsische Firmen auf neue Geschäfte. Mit einer 100-köpfigen Delegation reist Minister Lies Anfang Oktober nach Teheran.

27.09.2015

Volkswagen bereitet eine Nachbesserungsaktion für die von den Abgasmanipulationen betroffenen Diesel-Fahrzeuge vor. Sie soll die Besitzer nichts kosten. Weltweit sind elf Millionen Fahrzeuge betroffen.

26.09.2015

Die Carl Zeiss AG hat einen massiven Stellenabbau am Standort Göttingen angekündigt. Insgesamt gehen in der Universitätsstadt, wo die Zeiss-Tochter Microscopy GmbH vorwiegend Spezialteile für Mikroskope fertigt, mehr als 400 Arbeitsplätze verloren.

28.09.2015
Anzeige