Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Eon und Enercon proben die Energiewende

Wird Aurich Ökostrom-Landkreis? Eon und Enercon proben die Energiewende

Der Energiekonzern EWE und der Windkraftanlagenhersteller Enercon wollen in Aurich zeigen, dass sich ein ganzer Landkreis komplett mit Ökostrom versorgen lässt.

Voriger Artikel
Weniger Selbstständige in Niedersachsen
Nächster Artikel
Ermittlungen im VW-Skandal ziehen sich lange hin

Windkraft: Fingerzeig aus Aurich.

Quelle: Sebastian Kahnert

Hannover. Um diesem Ziel näher zu kommen, gründen sie ein Gemeinschaftsunternehmen. Im Erfolgsfall könnten daraus „übertragbare Elemente eines Energiewende-Baukastens“ entstehen, die man europaweit vermarkten könne, teilten die Unternehmen am Montag mit. Bisher waren EWE und Enercon im Nordwesten als Konkurrenten aufgetreten: Beide hatten sich zuletzt um die Nutzungsrechte für die Strom- und Gasnetze im Landkreis Aurich beworben. Ursprünglich wollte die Kommune die Netze selbst betreiben und EWE und Enercon nur als strategische Partner einbinden - die Verhandlungen scheiterten jedoch. Nun werde sich der Windkraftspezialist aus der Ausschreibung zurückziehen, hieß es.

Erleichtert wurde der Kompromiss durch ein üppiges Förderprogramm der Bundesregierung. Das Wirtschaftsministerium hat Anfang Dezember fünf Modellregionen ausgewählt, in denen „innovative Technologien und Verfahren für die Energieversorgung der Zukunft“ erprobt werden sollen - und dafür insgesamt bis zu 230 Millionen Euro ausgelobt. Rund 600 Millionen Euro sollen private Investoren zuschießen, so die Hoffnung. Eine der Regionen ist Niedersachsens Nordwesten: Dabei soll es im Kern darum gehen, die Stromnetze auch bei der Einspeisung von großen Mengen Windenergie stabil zu halten. Neben Siemens, den Netzbetreibern Avacon und Tennet sind auch hier EWE und Enercon mit von der Partie.

Mit dem neuen Gemeinschaftsunternehmen wolle man jedoch noch einen Schritt weitergehen, hieß es bei EWE. Enercon verfolge interessante Projekte bei Speichertechnologien, man selbst forsche an „intelligenten Netzen“. Beide Unternehmen arbeiteten schon länger an diesen Fragestellungen, erklärte EWE-Chef Matthias Brückmann. Daher sei eine Kooperation sinnvoll. Enercon bekomme durch die Kooperation die Möglichkeit, alle technischen Optionen in einem realen Energienetz zu demonstrieren und im Alltag zu testen, sagte Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig. Die Landesregierung begrüßt den Kompromiss an der Küste. „Die Verkündung einer strategischen Partnerschaft zwischen Enercon und EWE ist eine sehr gute Nachricht für die Region, aber auch für das ganze Land“, sagte Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Niedersachsen

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

CEWE STIFT.KGAA... 81,33 -1,21%
CONTINENTAL 182,25 +0,13%
DELTICOM 17,76 -1,60%
HANNO. RÜCK 103,30 +0,10%
SALZGITTER 34,56 -1,59%
SARTORIUS AG... 69,47 +1,39%
SYMRISE 56,86 +1,96%
TALANX AG NA... 31,63 +0,27%
TUI 13,08 -0,29%
VOLKSWAGEN VZ 126,95 -0,90%
DAX
Chart
DAX 11.192,00 +0,11%
TecDAX 1.742,00 +0,52%
EUR/USD 1,0573 -0,38%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FMC 76,70 +2,81%
FRESENIUS... 70,00 +2,49%
Henkel VZ 109,32 +1,85%
DT. BANK 17,52 -2,22%
THYSSENKRUPP 23,78 -1,18%
VOLKSWAGEN VZ 126,95 -0,90%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Stabilitas PACIFIC AF 164,92%
Structured Solutio AF 163,72%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 112,08%
Fidelity Funds Glo AF 98,25%

mehr