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Europas größter Autobauer

Firmenwagen stützen Deutschland-Geschäft von Volkswagen


Die Nachfrage nach Firmenwagen stützt das Geschäft von Europas größtem Autobauer Volkswagen auf dem schwieriger werdenden deutschen Heimatmarkt. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, stiegen die Neuzulassungen der Kernmarke VW-Pkw sowie der Töchter Audi, Seat und Äkoda bei Großkunden im vergangenen Jahr um rund 1800 auf knapp 186.000.
Foto: Die Nachfrage nach Firmenwagen stützt das Geschäft von Europas größtem Autobauer Volkswagen auf dem schwieriger werdenden deutschen Heimatmarkt.

Die Nachfrage nach Firmenwagen stützt das Geschäft von Europas größtem Autobauer Volkswagen auf dem schwieriger werdenden deutschen Heimatmarkt.

© dpa

Wolfsburg. Vor allem der Passat und Golf sowie der Audi A4 und A6 waren 2012 bei Fuhrparks ab einer Größe von zehn Fahrzeugen beliebt. Dies trieb insbesondere das Leasing-Geschäft an.

2011 hatten die Konzernmarken mit einem Zuwachs von mehr als 30.000 deutlich stärker zugelegt. Die schwache Nachfrage in Westeuropa wirkt sich inzwischen aber auch auf Deutschland aus. Im Dezember sanken die gesamten Neuzulassungen von VW-Pkw auf dem deutschen Automarkt um 22,7 Prozent, in der Passat-Produktion in Emden gingen die Beschäftigten wegen des schleppenden Europa-Absatzes eine Woche früher in den Weihnachtsurlaub. „Im Flottengeschäft halten sich Kunden häufiger zurück oder verschieben Aufträge“, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh.

Während die Hauptmarke und der tschechische Ableger Äkoda bei den Großabnehmern zuletzt geringe Einbußen hinnehmen mussten, konnten Audi, Seat und die leichten Nutzfahrzeuge ihre Position ausbauen. Den Angaben zufolge belegten die VW- und Audi-Modelle beim Gesamtvolumen den ersten und dritten Platz in der Analyse aller Hersteller.

Beim weltweiten Gesamtabsatz knackte der VW-Konzern 2012 erstmals die Neun-Millionen-Marke. Für Deutschland wurde jedoch ein eher bescheidenes Plus von 1,9 Prozent auf 1,18 Millionen Autos gemeldet, im übrigen Westeuropa rutschte der Absatz um 6,5 Prozent ab. Zuwächse in den USA, Asien sowie Zentral- und Osteuropa glichen dies aber mehr als aus. Größter Autobauer der Welt blieb Toyota, gefolgt von General Motors und Volkswagen.

dpa

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